Jusnews 2026 enthalten 2 Tage mit 22 Nachrichten mit 395 Wörtern.
2026-01-01 In Deutschland müssen alle jungen Männer ab Jahrgang 2008 ab 1. Januar 2026 einen Fragebogen über die Eignung und die Bereitschaft zu einem Wehrdienst ausfüllen (und Frauen können dies), wobei der Wehrdienst selbst derzeit freiwillig ist.
Der gesetzliche Mindestlohn steigt zu dem 1. Januar 2026 von 12,82 Euro je Arbeitsstunde auf 13,90 Euro.
Die Obergrenze für sogenannte Minijobs steigt von 556 auf 603 Euro je Monat.
Die Mindestvergütung für Auszubildende steigt im ersten Lehrjahr von 682 auf 724 Euro, im zweiten Lehrjahr von 802 auf 854 Euro, im dritten Lehrjahr von 921 auf 977 Euro und im vierten Lehrjahr von 955 auf 1014 Euro.
Die Renten könnten von dem 1. Juli an um 3,7 Prozent steigen.
Steuerpflichtige, die jenseits des regulären Rentenalters freiwillig eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausüben, haben einen Anspruch auf einen steuerfreien Bonus von bis zu 2000 Euro je Jahr (Aktivrente).
Die Regelsätze für Sozialhilfe und Bürgergeld ändern sich 2026 nicht (für Allleinstehende 563 je Monat), doch wird das Bürgergeld durch neue verschärfte Regeln zu der Grundsicherung für Arbeitssuchende abgelöst.
Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt von 5512,50 auf 5812,50 Euro und in der Rentenversicherung von 8050 auf 8450 Euro.
Der steuerfreie Grundfreibetrag steigt von 12096 Euro auf 12348 Euro jährlich. Der Kinderfreibetrag für beide Eltern steigt um 156 Euro auf 9756 Euro.
Das Kindergeld wird für jedes Kind um vier Euro auf 259 Euro monatlich erhöht.
Die Pendlerpauschale beträgt 38 Cent je Kilometer ab dem 1. Kilometer.
Landwirte und Forstwirte erhalten ab 1. Januar 2026 (wieder) 21,48 Cent Rückvergütung je Liter Agrardiesel.
Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie (Restaurants, Bäckereien, Metzgereien, Lebensmitteleinzelhandel, Schulverpflegung, Krankenhausverpflegung) wird von 19. Prozent auf 7 Prozent gesenkt.
Für Elektroautos, die bis Ende 2030 neu zugelassen oder umgerüstet werden, müssen bis Ende 2035 keine Kraftfahrzeugsteuern bezahlt werden.
Die Preise für fossile Brennstoffe könnten um 3 Prozent steigen.
Alle Beilrohre und Einzelteile aus Blei in der Trinkwasserinstallation müssen bis 12. Januar 2026 ausgetauscht werden.
Ab 1. August 2026 tritt jahrgangsweise ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern der Klassen eins bis vier in Kraft.
Der Verkauf von Lachgas an Minderjährige wird verboten.
Alle Verkaufsstellen kleiner Elektrogeräte müssen Altgeräte annehmen.
Nichtverkaufte Kleidung und Schuhe dürfen ab 19. Juli 2026 nicht mehr vernichtet werden.
Wer vor 1953 geboren ist, muss seinen Führerschein (erst) bis 19. Januar 2033 umtauschen.
2026-01-02 Bei einem Einbruch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen haben die Täter aus rund 3200 Schließfächern etwa 30 Millionen Euro erbeutet.