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2002-07-30
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands kann die Finanzverwaltung von einem Steuerberater nicht die Vorlage einer vollständigen Kopie seines Postausgangsbuchs (zur Überprüfung eines Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Fristversäumnis) verlangen, wenn sich daraus die Identität eines Mandanten oder die Tatsache seiner Beratung ergibt (IX R 31/2000 14. Mai 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin ist die Kündigung eines für das mangelhafte Risikomanagement einer Bank mitverantwortlichen Vorstandsmitglieds aus wichtigem Grund rechtmäßig (2 O 358/2001 3. Juli 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I ist eine Kredit vergebende Bank nicht verpflichtet, einen Handwerker bei der Kreditvergabe auf die Möglichkeit öffentlichrechtlicher Zuschüsse hinzuweisen.
Nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts München ist eine außerordentliche Kündigung einer Betriebsrätin wegen versuchter Körperverletzung unwirksam, wenn der Arbeitgeber Aushänge des Betriebsrats abreißt und dennoch behauptet, die Kündigung emotionsfrei ausgesprochen zu haben.
In der Ostsee sind Badeverbote wegen giftiger Algen ausgeweitet.
MLP AG Heidelberg soll Provisionsansprüche bilanziell problematisch behandelt haben, um die Ertragslage besser darzustellen als sie ist.
Die Kosten je Arbeitsstunde in der verarbeitenden Industrie betrugen 2001 in Deutschland (West) 26,2 Euro pro Stunde (davon 11,7 Euro Personalzusatzkosten), in den Vereinigten Staaten von Amerika 23,0 Euro (davon Personalzusatzkosten 6,4 Euro), in Japan 22,2 Euro (davon Personalzusatzkosten von 9,1 Euro), in Großbritannien 19,2 Euro (davon Personalzusatzkosten 5,8 Euro), in Frankreich 18,9 Euro (davon Personalzusatzkosten 9,0 Euro), in Deutschland (Ost) 16,9 Euro (davon Personalzusatzkosten 6,8 Euro), in Italien 15,9 Euro (davon Personalzusatzkosten 7,8 Euro), in Spanien 14,7 Euro (davon Personalzusatzkosten 6,7 Euro) und in Portugal 6,8 Euro (davon Personalzusatzkosten 3,0 Euro).
2002-07-29
Nach einer Entscheidung des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaften ist die Ernennung Fabrizio Barbasos zum stellvertretenden Generaldirektor für Landwirtschaft (A 1)der Europäischen Kommission wegen Nichtbeachtung der fachlichen Eignung bei der Stellenbesetzung rechtswidrig (T-158/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands beginnt die Verjährungsfrist für Guthaben und Zinsen auf einem (länger nicht benutzten) Sparbuch mit der Kündigung des Vertrags und besteht kein Erfahrungssatz, dass ein Sparkonto aufgelöst ist, wenn der Inhaber des Sparbuchs über Jahrzehnte hinweg keine Eintragungen vornehmen lässt (XI ZR 361/2002 4. Juni 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I ist die Pfändung eines Grabsteins wegen Zahlungsunfähigkeit des Bestellers auf Grund des Pietätsempfindens der Allgemeinheit ausgeschlossen (20 T 4693/2002).
Nach einer Entscheidung des High Court Großbritanniens ist die Antibabypille der dritten Generation nicht thromboseträchtiger als ihre Vorgänger, so dass die Hersteller nicht wegen Unterlassens von Warnhinweisen zu Schadensersatz gegenüber thrombosegeschädigten Frauen verpflichtet sind.
Nach einer Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts Frankreichs darf ein Toter nicht von seinen Angehörigen in einer Gefriertruhe im Keller aufgewahrt werden.
Nach einer Entscheidung der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation Deutschlands muss die Deutsche Post ihr Porto für Briefe und Postkarten zum 1. Januar 2003 (um 7,2 Prozent) ermäßigen.
Qwest soll 1,16 Milliarden Dollar falsch gebucht haben.
Nach einer Entscheidung des Staatssicherheitsgerichts Ägyptens ist Saadaddin Ibrahim wegen illegaler Annahme von Spendengeldern der Europäischen Union und daraus folgender Beschädigung des Ansehens Äyptens zu sieben Jahren Haft und Zwangsarbeit verurteilt.
Der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika beschließt den alle erforderlichen Maßnahmen zur Befreiung festgehaltener Amerikaner erlaubenden American Servicemembers Protection Act.
Nach einem Beschluss der zuständigen Regionalregierung ist der Verbrauch alkoholischer Getränke auf Straßen und öffentlichen Plätzen Madrids und seiner Umgebung verboten.
Nach Auskunft der Antragsteller des Verbotsantrags gegen die Nationaldemokratische Partei Deutschlands sind weniger als 15 Prozent der rund 200 Vorstandsmitglieder V-Leute.
Gregor Gysi hat Dienstflugbonusmeilen einer Bundestagsabgeordneten zugeteilten Senatorkarte für Vielflieger für Privatflüge von Angehörigen nach Kuba verwenden lassen.
Der Finanzminister Österreichs bezeichnet die Vorgänge im Finanzamt Innsbruck als mafiös.
2002-07-28
Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands kann das Recht auf informationelle Selbstbestimmung durch eine Mitteilung von Prämienrückständen eines Versicherungsnehmers von Seiten eines Versicherers an einen Dritten verletzt sein (2 BvR 152/2001 14. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands rechtfertigt der infolge einer Umwandlung durch Verschmelzung eintretende Pächterwechsel ohne zusätzliche Umstände nicht eine außerordentliche Kündigung des Verpächters aus wichtigem Grund (LwZR 20/2001 26. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands können Rechtsbeschwerden wirksam nur durch einen bei dem Bundesgerichtshof Deutschlands zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden (IX ZB 18/2002 21. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die tatsächliche Veranstaltung von Sportwetten ohne eine von einer inländischen Behörde erteilte Erlaubnis auch bei rechtswidriger Versagung der beantragten Erlaubnis wettbewerbswidrig (I ZR 279/1999 14. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist Unterschlagung nicht nur gegenüber Zueignungsdelikten subsidiär (1 StR 513/2001 6. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist durch die zur Erbringung einer am Markt nachgefragten Leistung nötige Zusammenarbeit mehrerer selbständiger Unternehmen (Taxigenossenschaft) nicht wettbewerbswidrig und verletzt eine Gemeinde durch einen Rahmenvertrag für subventionierte Taxifahrten nicht das Preisbindungsverbot (KZR 3/2001 5. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei Aufrechung mit einer Mehrheit von Forderungen der Bestimmtheitsgrundsatz bei Benennung der hinreichend genau bezeichneten Forderungen in einer bestimmten Reihenfolge gewahrt (VIII ZR 263/2000 7. November 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands zwingt Bundesverfassungsrecht ein berufsständisches, nach dem offenen Deckungsplanverfahren finanziertes Versorgungswerk mit Pflichtmitgliedschaft grundsätzlich nicht zu beitragsfreier Mitgliedschaft während des Mutterschutzes und der Kindererziehung (6 C 9/2001 23. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss das Landesarbeitsgericht die Aussage einer vom Arbeitsgericht vernommenen Partei in seine Beweiswürdigung einbeziehen (2 AZR 396/2000 6. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands begründet die Geltungsdauer einer Vollmacht über einen längeren Zeitraum keine Zweifel an der Legitimation des Bevollmächtigten und steht das Fehlen einer Datierung der Wirksamkeit einer Vollmacht grundsätzlich nicht entgegen (XI R 89/1998 12. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs Berlin muss der die berufliche Notwendigkeit einer Satellitenempfangsanlage behauptende Mieter die größere Leistungsfähigkeit dieser Anlage gegenüber decodergestütztem bzw. internetgestütztem Empfang nachweisen (VerfGH 39/2001 19. August 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf ist nachhaltige Tätigkeit eines Rechtsanwalts in einem Schwerpunkt die Befassung mit dem betreffenden Rechtsgebiet in einem wesentlichen Umfang bzw. in einem gewissen Umfang (2 U 26/2001 21. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm ist ein genereller Leinenzwang für alle Hunde in einem gesamten Gemeindegebiet wegen Verletzung des Übermaßverbots verfassungswidrig (5 Ss OWi 1225/2000 8. April 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart fehlt nach einem zivilprozessualen Vergleich mit Abgeltungsklausel grundsätzlich das Rechtsschutzinteresse für einen Klageerzwingungsantrag bezüglich desselben Verfahrensgegenstands (1 Ws 270/2001 4. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Mönchengladbach haftet der ohne Anlass stark abbremsende Kraftfahrzeugführer für die Folgen des dadurch verursachten Auffahrunfalls (5 S 86/2001 16. April 2002).
2002-07-27
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann der Urheber von jedem die Urheberschaft Bestreitenden (z. B. einem Bearbeiter des Werks) Unterlassung verlangen (I ZR 98/2000 8. Mai 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist ein Unfall auch dann vermeidbar, wenn ein verletzter Fußgänger bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des verletzenden Kraftfahrzeugs den Gefahrenbereich vor Eintreffen des Fahrzeugs bereits verlassen hätte (VI ZR 323/2001 23. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist im Verfahren der sofortigen Beschwerde gegen einen Berufungsverwerfungsbeschluss wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist die Frage der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand grundsätzlich nicht zu prüfen (VI ZB 23/2000 16. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss eine Berufung gegen ein klageabweisendes Urteil auch bei Schluss der mündlichen Verhandlung (auch) gegen die in dem angefochtenen Urteil liegende Beschwer gerichtet sein (V ZR 29/2001 15. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist Mitbewerber bei vergleichender Werbung, wer in einem tatsächlichen oder möglichen Wettbewerbsverhältnis zum werbenden Unternehmen steht (I ZR 215/1999 17. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands schließt die Nutzung eines Grundstücks (in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik) durch die freiwillige Feuerwehr, Post und Gemeinde die Rückübertragung des Eigentums nicht aus (8 C 1/2001 27. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Bremen kann sich der Brandversicherungsunternehmer nicht auf die durch sein Verhalten mitverursachte Leistungsfreiheit berufen (3 U 62/2001 26. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Dresden kann ein Rechtsanwalt die Miete wegen Heizungsausfalls mindern, wenn er trotz wiederholten Ausfalls der Heizung und jeweils sofortiger Reparatur die Miete bis zu einem neuerlichen Heizungsausfall vorbehaltlos bezahlt hat (5 U 260/2002 8. Juni 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main muss die ärztliche Feststellung der Invalidität fristgerecht schriftlich erfolgen (7 U 147/2001 22. Mai 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm kann sich ein Sachverständiger gegen den Vorwurf des Abzockens von Seiten eines Prozessbevollmächtigten mit einer Unterlassungsklage wehren, wenn der Vorwurf nicht der Rechtsverfolgung dient (6 U 215/2001 15. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München können Nachbesserungen einer Gegendarstellung zu einer durchschnittlichen Zeitungsmitteilung nur innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen des Artikels erfolgen (21 W 1627/2002 18. Juni 2002).
Köbler, Gerhard, Rechtschinesisch, 2002
Hay, Peter, Law of the United States, 2002
Möllers, Thomas M. J., Juristische Arbeitstechnik und wissenschaftliches Arbeiten, 2. A. 2002
Franken, Thomas, Mietverhältnisse in der Insolvenz, 2002
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