| 2004-12-11 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands bedarf es bei Urteilsaufhebung wegen fehlerhafter Gesamtstrafenbildung keiner Zurückverweisung (5 StR 430/2004 28. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind die Zwecke einer Vereinigung dann auf die Begehung von Straftaten gerichtet, wenn dies ihr verbindlich festgelegtes Ziel ist (3 StR 94/2004 21. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands müssen bei einem auf starke Arbeitsbelastung gestützten Fristverlängerungsantrag die Gründe für die behauptete Belastung nicht besonders dargelegt werden (5 AZB 37/2004 20. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist der im Auftrag des Leasinggebers das Leasingobjekt an den Leasingnehmer ausliefernde Lieferant nicht Erfüllungsgehilfe des Leasinggebers im Hinblick auf die vom Leasingnehmer abzugebende Übernahmebestätigung (VIII ZR 36/2003 20. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind bei Beurteilung der Eheangemessenheit einer Erwerbstätigkeit auch die bei einer bewusst gewählten anderen, nicht der Ausbildung entsprechenden Tätigkeit gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten einzubeziehen (XII ZR 319/2001 6. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind die Kosten eines unterbevollmächtigten Rechtsanwalts am Gerichtsort jedenfalls dann erstattungsfähig, wenn sie die (fiktiven) Reisekosten des Prozessbevollmächtigten am Wohnsitz der Partei nicht erheblich übersteigen (VI ZB 37/2004 14. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands führen im Verantwortungsbereich des Betriebsrats entstehende Mängel grundsätzlich nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung wegen fehlender Anhörung (2 AZR 461/2003 24. Juni 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundespatentgerichts Deutschlands kann eine Außengesellschaft des bürgerlichen Rechts als Inhaberin einer Marke in das Markenregister eingetragen werden (25 W [pat] 232/2003 20. August 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin kommt nach 17jähriger Ehe eine Befristung des nachehelichen Unterhalts nur ausnahmsweise in Betracht (16 UF 60/2004 14. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe liegt die Altersgrenze für die Bedeutsamkeit des Willens eines Kindes bei der Durchsetzung einer Umgangsregelung bei etwa 9 bis 10 Jahren (2 WF 176/2004 26. Oktober 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München ist das Verbringen eines nichtehelichen Kindes durch die Mutter nach Deutschland trotz einstweiligen Übergangs des Sorgerechts auf ein Gericht in Schottland widerrechtlich (12 UF 1381/2004 30. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg kann ein die Nutzung seines Namens in einer Parteibezeichnung auch für die Zeit nach seinem Ausscheiden gestattender Politiker (z. B. Schill) unter besonderen Umständen die weitere Nutzung des Namens untersagen (330 O 29/2004 3. Februar 2004). |
| Langenfeld, Gerrit, Der Ehevertrag, 11. A. 2005 |
| Gustavus, E., Handelsregisteranmeldungen, 6. A. 2005 |
| Unternehmerhandbuch, hg. v. Heussen/Korf/Schröder/Weber, 2005 |
| Schulze zur Wiesche, Dieter/Ottersbach, Jörg H., GmbH & Co. KG, 3. A. 2005 |
| Niehues, Norbert, Prüfungsrecht, 4. A. 2004 |
| Schütz, Raimund, Kommunikationsrecht, 2005 |
| Körner, Raimund/Vierhaus, Hans-Peter, Treibhausgasemissionshandelsgesetz, 2005 |
| Sartorius, Ulrich/Bubeck, Thomas, Sozialrecht in der arbeitsrechtlichen und familienrechtlichen Praxis, 2. A. 2004 |
| Münchener Prozessformularbuch Verwaltungsrecht, hg. v. Johlen, Heribert, 2. A. 2005 |
| Storz, Karl-Alfred, Praxis der Teilungsversteigerung, 3. A. 2004 |
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| 2004-12-10 |
| Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs darf ein Mitgliedstaat der Europäischen Union (z. B. Italien) einen Bodenabfertigungsdienst am Flughafen bei der Übernahme neuer Aufgaben nicht zur Übernahme des Personals des vorhergehenden Dienstleisters verpflichten (C-460/2002 9. Dezember 2004). |
| Nach Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die Nichtgewährung von Kindergeld an Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsgenehmigung (1994 und 1995) verfassungswidrig (1 BvL 4/1997 6. Juli 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands können Richter nicht mit einer Revision gegen die Ausstattung der Justiz vorgehen (RiZ [R] 2/2003 3. November 2004). |
| Nach Entscheidungen des Bundessozialgerichts Deutschlands ist die Arbeitslosenhilfeverordnung seit 2002 wegen Fehlens einer Härtefallklausel nicht ermächtigungskonform (7 AL 30/2004 R 9. Dezember 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands ist bei Übertragung einer wesentlichen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft im Wege der vorweggenommenen Erbfolge für die Ermittlung des erzielbaren Nettoertrags aus diesem Anteil auf die mögliche Gewinnausschüttung (Jahresergebnis der Gesellschaft) abzustellen (X R 44/2001 21. Juli 2004). |
| Nach Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen ist die Erweiterung des Flugbetriebs in Düsseldorf rechtmäßig (20 D 134/2000.Ak u. a.). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamm ist eine völlig überraschende und versteckte allgemeine Wettbewerbsverbotsbedingung unwirksam (7 Sa 918/2004 10. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen darf der Betriebsrat nicht über Internet die Öffentlichkeit über interne Betriebsvorgänge in polemisierender Form unterrichten (9 TaBV 190/2003 15. Juli 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen kann Luftröhrenkrebs als Berufskrankheit (z. B. eines Lötarbeiters) anerkannt werden (17 U 27/2002 22. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz ist der Lieferant einer Ware innerhalb der Europäischen Union von der Umsatzsteuer (nur) befreit, wenn der Abnehmer Unternehmer ist und die Ware für sein Unternehmen erwirbt (2 K 2835/2002 14. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin darf die Fleurop AG Blumenhändler nicht von der Zusammenarbeit mit Euroflorist abhalten (16 O 719/2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Dresden kann Christiane Christiansen nicht die Unterlassung einer sie betreffenden, unterschiedlich verstehbaren Stelle in der Dresdener Inszenierung des Schauspiels Die Weber verlangen (3-O-4354/2004 EV 9. Dezember 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Landgerichts Stuttgart ist Walter Fink wegen verfrüht abgerechneter Kreditbeschaffungsgebühren wegen Untreue zu einer Geldstrafe von 255000 Euro auf Bewährung verurteilt. |
| Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Darmstadt ist eine Sonderprüfung Wellas in Zusammenhang mit der Übernahme durch Procter & Gamble abgelehnt (S HRB 1046). |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts Italiens ist Silvio Berlusconi wegen Verjährung freigesprochen. |
| Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Vereinigten Staaten von Amerika müssen drei islamische Organisationen und ein Geschäftsmann wegen Unterstützung terroristischer Aktivitäten an die Eltern eines erschossenen Jugendlichen 156 Millionen Dollar zahlen (9. Dezember 2004). |
| Michael Benndorf ist als Nachfolger Gerd-Heinrich Kempers Präsident des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalt, Martin Bluhm Präsident des Verwaltungsgerichts Magdeburg. |
| Am Landgericht Mannheim dürfen Schriftsätze in Zivilprozessen über Rechtsanwälte elektronisch eingereicht werden. |
| Premiere erwirbt Übertragungsrechte für alle 64 Spiele der Fußballweltmeisterschaft 2006. |
| Die Europäische Kommission billigt den Werftenverbund zwischen den Thyssen-Krupp-Werken und der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG. |
| Das Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalens stellt das Disziplinarverfahren gegen Jörg Immendorff wegen Rauschgiftbesitzes ein. |
| Nach der Absetzung aller Richter des obersten Gerichtshofs Ecuadors räumt die Polizei das Gebäude von den sich dort verschanzenden abgesetzten Richtern. |
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| 2004-12-09 |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist der ehemalige Bürgermeister Schwerins nicht der Untreue schuldig. |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands wird die Verjährung des Anfechtungsanspruchs auch durch einen erfolglosen Antrag des Insolvenzverwalters auf Zuständigkeitsbestimmung gegenüber dem in der Antragsschrift bezeichneten Anfechtungsgegner gehemmt (IX ZR 155/2003 28. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands darf eine klagende Versicherung außer den Kosten eines hauptbevollmächtigten Hamburger Rechtsanwalts auch die Kosten eines unterbevollmächtigten Münchener Rechtsanwalts für einen Regressprozess in München gelten machen (I ZB 5/2004 9. September 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind einige allgemeine Geschäftsbedingungen des Citroënhändlervertrags unangemessen (KZR 10/2003 13. Juli 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands steht bei Zustellung einer fehlerhaften günstigeren Urteilsausfertigung die Jahresfrist des § 234 III ZPO einem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bezüglich des später bekannt gewordenen, ungünstigeren Originalurteils nicht entgegen (XII ZB 12/2003 7. Juli 2004). |
| Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann ein Wechsel der Steuerklasse den Entfall eines Zuschusses zum Krankengeld zur Folge haben (5 AZR 518/2003 18. August 2004). |