>ZACHARIAE F.,

geb. 1805

Veröffentlichungen: Über die richtige Berechnungsart der Interusurii nach Grundsätzen des Rechts 1831


>ZACHARIAE Heinrich Albert, Prof. Dr.

geb. 1806 Herbsleben/Bad Langensalza

Werdegang: 1825 Studium Rechtswissenschaft Univ. Göttingen, 19. 03. 1829 Promotion, 1830 Habilitation, Priv.-Doz., 1835 ao. Prof., 1838 o. Prof.

Univ. Göttingen, 1844 Mitglied Honorenfakultät, 1848 Mitglied Vorparlament, Nationalversammlungsmitglied Frankfurt am Main, Kaiserdeputations-

Mitglied, 1867 Reichstagsmitglied norddeutscher Bund, Herrenhausmitglied Preußen

Fächer: Staatsrecht, Strafprozessrecht

Veröffentlichungen: De fiducia 1830 (Habilitationsschrift), Grundriss des braunschweig-wolfenbüttelschen Privatrechts 1832, Über die

rückwirkende Kraft neuer Strafgesetze 1834, Geschichtserzählungen aus Kriminalakten 1835, Die Lehre vom Versuch der Verbrechen Bd. 1f.

1836ff., Grundlinien des gemeinen deutschen Kriminal-Prozesses 1837, Deutsches Staats- und Bundesrecht Bd. 1ff. 1841ff., 2. A. 1853f., 3. A.

1865f., Die Gebrechen und die Reform des deutschen Strafverfahrens 1846, Zur schleswig-holsteinischen Frage 1847, Die schweizerische

Eidgenossenschaft der Sonderbund und die Bundesrevision 1848, Das mündlich-öffentliche Verfahren mit Geschworenen 1850, Die

Rechtswidrigkeit der versuchten Reaktivierung der im Jahre 1848 aufgehobenen deutschen Bundesversammlung 1850, Rechtliche Beleuchtung

der kurhessischen Septemberverordnungen 1851, Votum über die neuesten Vorlagen der königlichen Regierung an die allgemeine

Ständeversammlung die Abänderung des Verfassungsgesetzes vom 5. Septeber 1848 betreffend 1853, Die deutschen Verfassungsgesetze

der Gegenwart 1855, Der Coburger Untersuchungsprozess wider Dr. Laurenz Hannibal Fischer 1857, Denkschrift den privilegierten

Gerichtsstand der Standesherren im Königreich Bayern in Strafsachen betreffend 1858, Handbuch des deutschen Strafprozesses Bd. 1f.

1861ff., Das rechtliche Verhältnis des fürstlichen Kammergutes 1861, Das Sukzessionsrecht im Gesamthause Braunschweig-Lüneburg 1862,

Staatsrechtliches Votum über die schleswig-holsteinische Sukzessionsfrage und das Recht des Augsburger Hauses 1862, Das Eigentumsrecht

am deutschen Kammergute 1864, Die sogenannte Rechtsbasis der deutschen Großmächte in den Herzogtümern 1866, Über Artikel 84 der

preußischen Verfassungsurkunde 1866, Denkschrift über den territorialen Umfang der standesherrlichen Vorrechte in Deutschland 1867, Die

Verfassungsänderung nach Artikel 78 der norddeutschen Bundesverfassung 1868, Zur Frage von der Reichskompetenz gegenüber dem

Unfehlbarkeitsdogma 1871, Denkschrift über die von der königlich preußischen Staatsregierung beabsichtigte neue gesetzliche Regulierung des

standesherrlichen Rechtszustandes des Herzogs von Arenbergs 1872, Das moderne Schöffengericht 1872, Zachariae Heinrich Albert/Zöpfl

Heinrich Zwei Rechtsgutachten die Ebenbürtigkeitsfrage im fürstlichen und gräflichen Hause Lippe betreffend 1875

Sonstiges: (20050616), Verfassungs-Gegenentwurf, Mithg. Archiv für Kriminalrecht 1838-1857, ADB 44, 617ff., Brodauf H. Das

strafprozessuale Lebenswerk Heinrich Albert Zachariaes Diss. jur. Göttingen 1945, Mohl R. Geschichte und Literatur der Staatswissenschaften

Bd. 2 1855 Neudruck 1960 266, Bandemer D. Heinrich Albert Zachariae - Rechtsdenken zwischen Restauration und Reformation 1985, Heinrich

Albert Zachariae, (in) Rechtswissenschaft in Göttingen 1987, 209 (Starck Christian), Stolleis, M., Geschichte des öffentlichen Rechts in

Deutschland, Bd. 2, Staatsrechtslehre und Verwaltungswissenschaft 1800-1914, 1992, 94ff., Kleinheyer/Schröder, DBE, IBI 3, 1179b

Gestorben: Cannstadt 29. 04. 1875


>ZACHARIAE Theodor Maximilian, Prof. Dr.

geb. 1781 Meißen

Werdegang: Bruder Rechtsprofessor (Karl Salomo Zachariae von Lingenthal), 1801 Studium Philologie, Philosophie, Geschichte, Mathematik,

Rechtswissenschaft Univ. Leipzig, 1805 Promotion (Dr. phil), 1807 Habilitation Univ. Wittenberg (Rechtswissenschaft), 1810 o. Prof. Univ. Königsberg,

1811 Prof. Univ. Breslau, 1821 Prof. Univ. Marburg, 1823 Lehrverbot, Privatgelehrter Leipzig

Veröffentlichungen: Universalia quaedam de possessione principia e iure romano collecta 1805, De rebus mancipi et nec mancipi coniecturae

1807, Institutionum historiae iuris Romani lineamenta in usum lectionum 1808, Tabellarische Übersicht der zu einem vollständigen juristischen

Kursus gehörigen Disziplinen 1810, Lehrbuch eines zivilistischen Kursus 1810, Über die Wissenschaften einer inneren Geschichte des

römischen Privatrechts 1812, Versuch einer Geschichte des römischen Rechts 1814, Institutionen des römischen Rechts 1816, Die Lehre des

römischen Rechts vom Besitz und von der Verjährung 1816, Geschichte der Testamente und der Lehre von der Enterbung nach römischen

Rechte 1816, Kurzer Abriss des Wechselrechts 1819, Philosophische Rechtslehre oder Naturrecht und Staatsrechtslehre 1820, 2. A. 1825,

Allgemeiner Abriss des Pandekten-Systems 1822, Neue Revision der Theorie des römischen Rechts vom Besitze 1824, Sendschreiben an Seine

Exzellenz den Herrn Staatsminister von Könneritz gerichtet das öffentliche Verfahren vor dem Staatsgerichtshofe des Königreichs Sachsen

Sonstiges: Gundlach, F., Catalogus Professorum Academiae Marburgensis, 1927, 124, DBE

Gestorben: Leipzig 22. 07. 1847


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