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o. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Köbler |
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Universität Innsbruck |
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Tel. +43/512/507/8050 Fax +43/512/507/2826‚ 2840 |
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Gerhard.Koebler@uibk.ac.at |
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OLAF ist einsame Spitze
im Kampf gegen arme Lügner, dumme Schmierer, üble Fälscher, arge Betrüger und
ihr kollusives Umfeld.
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Im Milleniumsspiel lautet die Millionenfrage und die Tausendeurofrage Warum gibt es nicht mehr solche Professoren?
Was? Wann? Wo? Wie? Warum? – Grundfragen dargestellt an
Grundlagen:
Was ist schöner als ein Leistung, Wahrheit und Freiheit förderndes, Inzucht,
Betrug und Korruption ablehnendes Zentrum integrativer europäischer Legistik?
Was ist
Wann wird auch in den Sümpfen Recht
gegen Unrecht siegen?
Wo ergaunern gerissene Ganoven
gemeinschädliche Gefälligkeitsnetzwerke?
Wie teilen Lügner und Konsorten
selbstbedienend und betrügend?
Warum verliert eine Fakultät mit
schlechten Noten das Gesicht?
2002-04-30 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands wird durch die
Veränderung der Wahlkreise für die Wahl zum deutschen Bundestag der
Regelungsbereich der kommunalen Selbstverwaltungsgarantie nicht berührt (2 BvR
1176/1999 18. Juli 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist auch der einen
volljährigen Schüler in seinem Haushalt beherbergende Elternteil zu
Geldunterhaltsleistungen verpflichtet (XII ZR 34/2000 9. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist eine
Gemeinde im Rahmen der verwaltungsgerichtlichen Normenkontrolle grundsätzlich
befugt, sich gegen eine ihr Gemeindegebiet erfassende naturschutzrechtliche
Verordnung zu wenden und durch bauplanerische Festsetzungen im Rahmen der
Selbstverwaltung eine gemeindliche Verkehrspolitik zu betreiben (4 CN 1/2001 7.
Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands ist bei einer
ausschließlich für wechselnde Feriengäste bereitgehaltenen Ferienwohnung von
einer Überschusserzielungsabsicht auszugehen und bei teilweiser Eigennutzung
ein Totalüberschuss der Einnahmen über die Ausgabenerforderlich (IX R 97/2000
6. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs München ist eine durch
Hinzurechnung eines Teils der Vorbereitungszeit (von fünf Minuten) entstehende
Überschreitung der Prüfungshöchstzeit einer mündlichen Prüfung (von 12 Minuten)
unerheblich und deswegen nicht rechtswidrig (7 ZB 229/2000 29. Mai 2000).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Köln ist ein eine 40jährige Sekretärin
auf die Backe küssender 73jähriger Rentner wegen Beleidigung zu 900 Euro
Geldstrafe verurteilt.
Am ersten Mai tritt das Gleichstellungsgesetz in Deutschland in Kraft.
Am ersten Mai 2002 nimmt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in
Berlin ihre Tätigkeit auf.
Künftig werden in Deutschland Geldbeträge aus Postanweisungen nicht mehr durch
den Briefträger ausgezahlt, sondern müssen bei größeren Postfilialen abgeholt
werden.
Voraussichtlich am 12. September 2002 wird das Bundesverwaltungsgericht
Deutschlands in Leipzig offiziell seine Tätigkeit aufnehmen.
2002-04-29 Nach einer
Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte umfasst das Recht
auf Leben (Diane Pettys) nicht das Recht (mit Hilfe einer straflosen Handlung
des Ehemanns) zu sterben.
In Großbritannien stirbt eine die Abschaltung der Beatmungsgeräte gerichtlich
durchsetzende Frau.
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands haftet ein einen
Anleger über die Gefahren des Handels auf der Nasdaqbörse der Vereinigten
Staaten von Amerika nicht angemessen aufklärender Vermögensverwalter für den
entstehenden Schaden (III ZR 237/2001).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Karlsruhe ist das Abschleppen
eines ordnungswidrig geparkten Kraftfahrzeugs (eines Rechtsanwalts)
unverhältnismäßig, wenn der Kraftfahrzeugführer das Fahrzeug bei
Benachrichtigung schneller entfernen könnte als ein Abschleppdienst (6 K
3615/2000 25. Februar 2002).
Fünf Angehörige von Opfern und Augenzeugen des Flugschauunglücks von Ramstein
im Jahre 1988 klagen vor dem Landgericht Koblenz auf je 50000 Euro
Schmerzensgeld.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg stellt die Ermittlungen gegen Ronald Schill
wegen des Verdachts des Rauschmittelgebrauchs ein.
Der Landtag Schleswig-Holsteins setzt einen Untersuchungsausschuss wegen der
Finanzaffären Pröhl/Lohmann ein.
BNP Paribas übernimmt 66,4 Prozent von Consors, worauf der Kurs um 30 Prozent
steigt.
Dieter Haferkamp beendet seine Tätigkeit bei der deutschen Bundesbank.
Israel führt seine Aktion Schutzschild gegen Palästinenser fort und lässt die
Untersuchung seines Vorgehens in Dschenin durch eine Kommission der Vereinten
Nationen mit Unterstützung der Vereinigten Staaten von Amerika noch nicht zu.
2002-04-28 Nach einer
Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs stellt die Tatsache, dass der
zuständige Träger eines Mitgliedstaats (Frankreich) Art. 95a IV-VI der
Verordnung (EWG) 1408/1971 auf einen Antrag auf Neufeststellung einer
Altersrente anwendet und so die Rückwirkung der Neufeststellung zu Lasten des
Betroffenen beschränkt, einen qualifizierten Verstoß gegen das
Gemeinschaftsrecht dar, wenn die genannte Bestimmung auf den fraglichen Antrag
nicht anwendbar ist und sich aus einem vor der Entscheidung des Trägers
ergangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs ergibt, dass dieser Träger eine
Antikumulierungsvorschrift des betreffenden Mitgliedstaats falsch angewendet
hatte, ohne dass sich dem Urteil entnehmen lässt, dass die Rückwirkung der Neufeststellung
beschränkt werden durfte (C-118/2000 28. Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands gebietet es die
Pflicht zur Belehrung über das Recht auf Verteidigerkonsultation nicht, den
keinen Wunsch auf Zuziehung eines Verteidigers äußernden Beschuldigten auf
einen vorhandenen anwaltlichen Notdienst hinzuweisen (5 StR 599/2001 5. Februar
2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann der
Unternehmer auf Werklohn nach Empfang der Gegenleistung klagen, wenn die
Fertigstellung des Werks nur daran scheitert, dass die vom Unternehmer
angebotene Mängelbeseitigung nicht angenommen wird (VII ZR 27/2000 13. Dezember
2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands wird durch die
Modifikation eines Parteivorbringens während eines Verfahrens das neue
Vorbringen nicht unerheblich, doch kann die Tatsache der Änderung im Rahmen der
richterlichen Tatsachenwürdigung berücksichtigt und bewertet werden (X ZR
141/2000 12. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die
gleichzeitige Anwendung der §§ 32f. StVO und landesrechtlicher, die
ungenehmigte Sondernutzung einer Straße als Ordnungswidrigkeit einstufender
Bestimmungen nicht ausgeschlossen (4 StR 93/2001 4. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands sind Kosten
für den Anschluss an technische Einrichtungen (z. B. Breitbandkabelnetz)
regelmäßig Teil der persönlichen Bedürfnisse des täglichen Lebens, können bei
Nichtabdingbarkeit aber zu den Kosten der Unterkunft gehören (5 C 9/2001 28.
November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts kann nach Zurückweisung eines
Auflösungsantrags des Arbeitgebers das Berufungsgericht bei einer auf den
Auflösungsantrag beschränkten Berufung des Arbeitgebers erneut prüfen, ob eine
ordnungsgemäße Personalratsbeteiligung vorliegt (2 AZR 389/2000 27. September
2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands sind in
wirtschaftlichem Zusammenhang mit der Finanzierung einer als Sonderausgabe
abziehbaren privaten Versorgungsrente gezahlte Schuldzinsen nicht als dauernde
Last abziehbar (X R 120/1998 14. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands ist die Besteuerung
der Ertragsanteile von Bezügen aus Leibrenten, die Gegenleistung für den Erwerb
eines Wirtschaftsguts des Privatvermögens sind, mit ihrem vollen Nennbetrag
ohne Berücksichtigung eines Sparerfreibetrags verfassungsrechtlich zu
überprüfen (X R 3-33/2001 14. November 2001).
Nach einer Entscheidung
des Bundesfinanzhofs wird Werbungskostenabzug für die Vermittlung von
Rentenanlagen nicht anerkannt (VIII R 29/2000 30. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts ist bei
Einreise vor Inkrafttreten der Verordnung (EG) 539/2001 die Einreise nicht
unerlaubt und liegt (unerlaubte) Erwerbstätigkeit vor, wenn zu geschäftlichen
Zwecken und in Gewinnerzielungsabsicht Waren in Deutschland zwecks Veräußerung
im Ausland (Polen) gekauft werden (4 St RR 105/2001 30. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg ist die
ausschließlich im überwiegenden Interesse des Begünstigten erfolgende Anordnung
des Sofortvollzugs eines Verwaltungsakts von einem (nachholbaren) Antrag des
Begünstigten abhängig (2 Bs 370/2000 19. Juli 2001).
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Baden-Württemberg steht ein
nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versicherter Unternehmer unter
Versicherungsschutz, wenn er bei Auftragsarbeiten in einem Fremdbetrieb durch
einen dortigen Mitarbeiter fahrlässig verletzt wird (L 1 U 5070/2000 3. August
2001).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg ist eine
Ikonenverkaufsveranstaltung nicht wegen Kunstfreiheit anzeigepflichtfrei (4 K
154/1999 20. Februar 2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Lüdenscheid ist eine obligatorische
Streitschlichtung dann nicht vor einer Klage durchzuführen, wenn einer der
Beklagten in einem andern Landgerichtsbezirk ansässig ist als der Kläger
(Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung) (8 C 780/2001 31. Januar 2002).
2002-04-27 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die Verbindlichkeit von
Zahlen- oder Maßangaben im Patentanspruch grundsätzlich nicht danach zu
beurteilen, in welcher Beziehung sie zum Stand der Technik stehen (X ZR 73/2001
12. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind zusätzliche,
dem Versicherungsnehmer wegen zunächst nicht ordnungsgemäß erbrachter
geschuldeter Leistung entstehende Aufwendungen keine Rettungskosten (IV ZR
174/2001 23. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist eine 0,5
Prozent der Auftragssumme als Verzugsvertragsstrafe für jeden Werktag
enthaltende allgemeine Geschäftsbedingung eines Bauvertrags unwirksam (VII ZR
198/2000 17. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg handelt ein wegen
eines Hasen bremsender Kraftfahrzeugführer grundsätzlich nicht grob fahrlässig
(14 U 56/2001 20. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf kann die Bevorzugung
ansässiger Kraftfahrzeugkennzeichenprägungsunternehmen durch einen Landkreis
gegenüber auswärtigen Wettbewerbern Diskriminierung sein (U [Kart] 4/2001 12.
Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main können die
Parteien eines auf der Grundlage der VOB/B geschlossenen Vertrags die
Anforderungen an die Prüfbarkeit der Schlussrechung festlegen (24 U 431/1997 8.
März 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main wird der
Versicherer bei Fahrerwechsel eines entwendeten Kraftfahrzeugs bei laufendem
Motor bei einer Probefahrt wegen grober Fahrlässigkeit des vom Dieb
zurückgelassenen Eigentümers leistungsfrei (7 U 54/2001 20. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main sind bei einem
eindeutigen Totalschaden von der Kaskoversicherung keine Frachtkosten zu
erstatten und bindet eine Erklärung eines Versicherungsagenten über die übliche
Ersetzbarkeit von Mietwagenkosten den Versicherer nicht (7 U 174/2000 12.
Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main sind
Beratungspflichten des Versicherers bei der Festlegung der
Feuerversicherungssumme nur unter besonderen Umständen anzunehmen (7 U 35/2001
21. November 2001).
Nach einer Entscheidung
des Oberlandesgerichts Frankfurt ist das Wegnehmen unter Übersteigen des
Gartenzauns und Betreten des Hauses durch die geöffnete Terrassentür versicherungsrechtlich
kein Einbruchsdiebstahl und bei Nichtbemerken der verängstigten Hausfrau kein
Raubversuch (7 U 15/2001 17. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe kann bei Abkommen von
der Fahrbahn mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,65 Promille fünf Stunden
nach Trinkende grobfahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls gegeben
sein (19 U 7167/2001 21. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München sind Reisekosten eines
auswärtigen Rechtsanwaltssozietätsmitglieds zu einem Gericht an einem andern
Standort der Sozietät nicht erstattungspflichtig (11 W 927/2002 8. März 2002)
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamm kann der Arbeitnehmer
bei der Zusage einer zu niedrigen Karenzentschädigung nicht die gesetzliche
Mindestentschädigung verlangen (16 Sa 414/2001 20. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen genügt zur
schriftlichen Klageerhebung die Unterzeichnung der Klageschrift durch einen
Bevollmächtigten mit dem Zusatz i. A. (16 Sa 608/2001 3. September 2001).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Köln berechtigt der dringende
Verdacht der unbefugten Anfertigung einer privaten Datenkopie zu Zwecken des
Wettbewerbs zur fristlosen Kündigung ohne Abmahnung (11 [7] Sa 484/2000 17.
August 2001).
Schellhammer; Kurt, Schuldrecht nach Anspruchsgrundlagen samt BGB Allgemeiner
Teil, 4. A. 2002
Brox, Hans/Walker, Dietrich, Allgemeines Schuldrecht, 28. A. 2002
Brox, Hans/Walker, Wolf-Dietrich, Besonderes Schuldrecht, 27. A. 2002
Lützenkirchen, Klaus, Wohnraummiete, 2002
Bülow, Peter, Verbraucherkreditrecht, 5. A. 2002
Wolf, Manfred, Sachenrecht, 18. A. 2002
Schwab, Karl Heinz/Prütting, Hanns, Sachenrecht, 30. A. 2002
Eisenhardt, Ulrich, Gesellschaftsrecht, 10. A. 2002
Glanegger, Peter/Güroff, Georg/Kirnberger, Christian/Peuker, Monika/Ruß,
Werner/Selder, Johannes/Stuhlfelner, Ulrich, HGB Handelsrecht – Bilanzrecht –
Steuerrecht, 6. A. 2002
Bartl, Harald/Fichtelmann, Helmar/Schlarb, Eberhard/Schulze, Hans-Jürgen,
GmbH-Recht, 5. A. 2002
Henn, Günter, Handbuch des Aktienrechts, 7. A. 2002
Ek, Ralf, Aktiengesellschaften, 2002
Meinel, Gernot/Heyn, Judith/Herms, Sascha, Teilzeit- und Befristungsgesetz,
2002
Ahrend, Peter/Förster, Wolfgang/Rühmann, Jochen/Schumann, Hans-Heinrich, Gesetz
zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung, 8. A. 2002
Müssig, Peter, Wirtschaftsprivatrecht, 5. A. 2002
Jarass, Hans D./Pieroth, Bodo, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland,
6. A. 2002
Knemeyer, Franz-Ludwig, Polizei- und Ordnungsrecht, 9. A. 2002
Pieroth, Bodo/Schlink, Bernhard/Kniesel, Michael, Polizei- und Ordnungsrecht,
2002
Brohm, Winfried, Öffentliches Baurecht, 3. A. 2002
Scheffler, W., Besteuerung von Unternehmen Band 1, 5. A. 2002
Beck’sches Steuerberater-Handbuch 2002/2003, hg. v. Pelka, Jürgen/Niemann,
Walter, 2002
Meyer, Holger/Meyer, Marion, Steuertipps von A-Z, 2002
AO-Handbuch 2002 Abgabenordnung Finanzgerichtsordnung, 2002
Schober, Wilfried, Kostenersatz nach Feuerwehreinsätzen in Bayern, 2002
Handbuch der Justiz 2002, Gesamtbearb. v. Fölster, Uta, 2002
Mock, Peter, Gebührenrecht, 2. A. 2002
Madert, Wolfgang, Anwaltsgebühren in Straf- und Bußgeldsachen, 4. A. 2002
Mock, Peter, Gebührenrecht, 2. A. 2002
Rengier, Rudolf, Strafrecht Besonderer Teil I, 5. A. 2002, Besonderer Teil II
4. A. 2002
Heinrich Irmler Leipzig 27. 08. 1911-Kronberg im Taunus 27. 04. 2002
2002-04-26 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei Unwirksamkeit einer
allgemeinen Geschäftsbedingung (Nachzahlungspflicht bei Umwandlung von
Weideland in Bauland innerhalb von zehn Jahren) dann der gesamte Vertrag
unwirksam, wenn durch die Unwirksamkeit der Klausel das Vertragsgleichgewicht
grundlegend gestört ist (V ZR 26/2001 22. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann (von Talkline)
für die Auflösung des Vertragsverhältnisses eines Mobilfunkkunden keine
Deaktivierungsgebühr (34 DM) verlangt werden, weil die Gefahr der
Vertragsauflösung vom Unternehmer zu tragen ist (III ZR 199/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss eine
Kaskoversicherung den bei einem missglückten Bremsen zwecks Ausweichens vor
einem Zusammenstoß mit einem größeren Tier (z. B. Reh) entstehenden Schaden am
Fahrzeug ersetzen (IV ZR 202/1990).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands ist der
Übernehmer eines Betriebs (Labor eines kirchlichen Krankenhauses) verpflichtet,
Versorgungszusagen des früheren Arbeitgebers gegenüber Arbeitnehmern in
gleichwertiger Art und Weise zu erfüllen (3 AZR 689/2000 18. September 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands darf die
Finanzverwaltung auch die unter Verletzung ihrer Aufklärungspflicht bei einer
Betriebsprüfung von einem Steuerpflichtigen erlangten Kenntnisse für das
Besteuerungsverfahren verwenden (XI R 10/2002 23. Januar 2002, XI R 11/2002 23.
Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz haftet der
Vermieter hilfsweise für die vom Mieter nicht geleisteten Müllentsorgungsgebühren
(12 A 10107/2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg muss ein Radiosender (Radio
Hamburg) für die Berichterstattung über ein Fußballbundesligaspiel (Hamburger
Sportverein, Fußballclub St. Pauli) Lizenzgebühren an die Deutsche Fußballliga
zahlen.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg sind Andrea Casiraghi und
Pierre Casiraghi nicht dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt, dass
sie von einer Zeitschrift (Bunte) mit ihrer Familie in einer fiktiven Weihnachtsszene
abgebildet wurden.
Nach einer Entscheidung des Handelsgerichts Wien darf Ernst Hofbauer in dem
Buch Unsere Klestils nicht behaupten, Thomas Klestil habe Margot
Löffler-Klestil zu einer Abtreibung genötigt.
Der Bundestag Deutschlands beschließt die Strafbarkeit der Mitgliedschaft in
einer terroristischen Vereinigung im Ausland (§ 129a StGB).
Der Bundestag Deutschlands beschließt die Ausdehnung der Mutterschutzfrist auf
14 Wochen in allen Fällen.
Der Bundestag Deutschlands beschließt Verbesserungen des Haushaltsfreibetrags
Alleinerziehender.
Der Bundestag Deutschlands beschließt das Tariftreuegesetz, nach dem nur die
Tariflohn bezahlenden Unternehmen öffentliche Aufträge erhalten dürfen.
Der Bundesrat Deutschlands überweist das Besoldungsstrukturgesetz an den
Vermittlungsausschuss.
Der Bundesrat Deutschlands stimmt der Änderung der Juristenausbildung zu.
Der Bundesrat Deutschlands stimmt dem Ratifizierungsgesetz zum Kyotopotokoll
zu, so dass die Ratifizierungsurkunde hinterlegt werden kann.
Der Bundesrat Deutschlands stimmt der Änderung der Arztausbildung zu (Dienst
als Arzt im Praktikum entfällt, praktischer Unterricht im Studium wird
erweitert).
Die Bundesregierung Deutschlands sagt zu, der Extremus AG die 3 Milliarden Euro
übersteigenden Terrorschäden bis zur Höhe von 13 Milliarden Euro zu ersetzen.
Die Kantonsregierung Zürichs lehnt den Staatsvertrag zwischen Deutschland und
der Schweiz über den vom Flughafen Zürich ausgehenden Fluglärm ab.
Die Satzungsversammlung der Rechtsanwaltschaft Deutschlands beschließt die
Zulässigkeit der Sonderbezeichnung Mediator für dafür besonders ausgebildete
Rechtsanwälte.
Kirch Media zahlt 21 Millionen Euro für die Übertragung der Spiele der letzten
beiden Spieltage dieser Spielsaison der Fußballbundesliga Deutschlands.
Die Staatsanwaltschaft Wien wird zwei Strafanträge wegen Verletzung des
Amtsgeheimnisses gegen Michael Kreißl und Josef Kleindienst (Aufdecker der
Spitzelaffäre) stellen.
Israel führt weitere Militäraktionen gegen Palästinenser aus.
Günter Nastelski 15. Dezember 1937-Bonn 26. April 2002.
2002-04-25 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die erwerbswirtschaftliche
Tätigkeit einer Gemeinde (Elektroarbeiten der Stadtwerke München für private
Kunden) nicht bereits deswegen unlauterer Wettbewerb, weil die Gemeinde damit
gegen eine Bestimmung einer Gemeindeordnung verstößt (I ZR 250/2000).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands darf ein entgegen
dem in Deutschland geltenden Mehrbetriebsverbot durch ein Geflecht von
wirtschaftlichen Vereinbarungen eine Apothekenkette aufbauen wollender
Apotheker nicht deswegen zu Haft und zu einer Geldstrafe von 180000 DM
verurteilt werden.
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die nach
Veräußerung eines Mietgegenstands in Unkenntnis der Veräußerung gegenüber dem
bisherigen Vermieter ausgeübte Verlängerungsoption eines Mieters auch dem neuen
Eigentümer gegenüber wirksam (XII ZR 197/1999 28. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Dresden hat bei Betrieb zweier
Gewerbe in Miete und Untermiete bei Aufgabe des Gewerbes seitens des
Hauptmieters der Untermieter ein außerordentliches Kündigungsrecht wegen
Wegfalls der Geschäftsgrundlage (23 U 3114/2000 10. April 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf kann eine
unberechtigte fristlose Kündigung ein Recht der Gegenseite zu fristloser
Kündigung begründen (10 U 202/1999 8. Februar 2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin ist die allgemeine
Geschäftsbedingung, dass der Vermieter eines Gewerberaums (Arztpraxis) keine
Gewähr dafür übernimmt, dass der Raum den behördlichen Vorschriften
(Behindertentoilette) entspricht und dass der Mieter behördliche Auflagen auf
eigene Kosten erfüllen muss, unangemessen und damit unwirksam (64 S 107/2001)
Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I können die Kosten der
Müllentsorgung eines gemischt genutzten Gebäudes bei kostenloser
Papiermüllentsorgung nach der Gesamtmietfläche und überdurchschnittlich hohe
Hausmeisterkosten nur in Höhe durchschnittlicher Hausmeisterkosten auf die
Mieter umgelegt werden (20 S 6719/2001 30. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt am Main muss die Deutsche
Bahn AG dem Rechtsanwalt Bernhard Fricke 300 Euro Schmerzensgeld dafür leisten,
dass er auf der Fahrt von Frankfurt am Main nach Dresden in einem ICE-Zug wegen
Wassermangels die Toilette nicht benutzen konnte.
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg ist die Aufschrift
extra leicht auf den pro-cult-Joghurten Müllers nicht irreführend, weil sie
sich erkennbar auf den Fettgehalt und nicht auf den Kaloriengehalt bezieht.
Der Bundestag Deutschlands beschließt eine Änderung des Stiftungsrechts, nach
der der Stifter einen Anspruch auf Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Stiftung
hat, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Der Bundestag Deutschlands beschließt mehrheitlich die Zulässigkeit der Einfuhr
aus vor dem 1. Januar 2002 geschaffenen Stammzellkulturen.
Der Bundestag Deutschlands beschließt die grundsätzliche Gebührenfreiheit des
Erststudiums und des zu einem weiteren Abschluss führenden Aufbaustudiums.
Im Juni 2002 beginnt voraussichtlich das Auslieferungsverfahren gegen Schreiber
in Kanada.
Patrick Dils verlangt nach Freispruch vom Verdacht des Mords an zwei Kindern
2,3 Millionen Euro als Entschädigung für 15 Jahre Gefängnis von Frankreich.
Reinhard Pöllath wird zum 1. Juli 2002 Vorstandsvorsitzender der Tchibo Holding
AG.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH stellt aus Kostengründen ihre
englischsprachige Ausgabe am 30. Juni 2002 ein.
2002-04-24 Nach einer
Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands entfällt die Steuerfreiheit für
geringfügig Beschäftigte (bis 325 Euro monatlich), wenn der Arbeitnehmer im
gleichen Jahr eine besser bezahlte Tätigkeit bei dem gleichen oder einem andern
Arbeitgeber aufnimmt, weil für die Steuerfreiheit die Gesamtheit der Einkünfte
entscheidend ist (VI B 1/2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss der Vorrat an
als Aktionsware beworbenen Artikeln eines Händlers für mindestens drei Tage
reichen, auch wenn die Ware nicht zum ständigen Angebot des Händlers gehört (20
U 130/2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe müssen
Rechtsschutzversicherer grundsätzlich auch Schadensersatzprozesse von Kunden
finanzieren, die sich über den Ertrag eines als Kapitalanlage erworbenen
Grundstücksrechts (Wohnungseigentum) falsch beraten glauben (12 U 284/2001 23.
März 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Mönchengladbach hat Richter Brinkmann
keinen Schadensersatzanspruch gegen den Hersteller von Schokoladenriegeln
(Mars) wegen Verursachung von Zuckererkrankung durch Zuckergenuss, weil die
unmittelbare Ursächlichkeit nicht erwiesen ist.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Wiesbaden ist die Zahlencodierung der
Hühnereier auf den Verpackungen Rewes als den Verbraucher irreführend
wettbewerbswidrig (1 O 202/2002).
Nach einem Beschluss des Landtags Bayerns ist die Kommunalwahl in Dachau trotz
verschiedener merkwürdiger Umstände gültig.
Nach einer Entscheidung des Bezirksgerichts Arbon hat Deutschland keinen
Anspruch gegen Lomer und Schlaff wegen der angeblich nur zum Schein erfolgten
Lieferung von Festplattenspeichern aus Hongkong an die Deutsche Demokratische
Republik.
Der deutsche Presserat rügt Bild, Die Welt und vier Zeitungen und Zeitschriften
wegen der Vermischung von Inhalt und Werbung sowie der Verletzung von
Persönlichkeitsrechten.
Nach einer Entscheidung des internationalen Radsportverbands besteht gegen Jan
Ullrich kein begründeter Verdacht des Dopings.
Die Preissteigerung in Deutschland im April 2002 beträgt voraussichtlich 1,6
Prozent.
Sero Entsorgung AG beantragt bei dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Das Amtsgericht Aachen eröffnet das Insolvenzverfahren über das Vermögen des
Computerteileherstellers Elsa AG.
Werner Baumann wird Botschafter der Schweiz in Deutschland.
Die Europäische Kommission befürchtet eine Neuverschuldung Deutschlands im Jahr
2002 von 2,8 Prozent.
Bosnien-Herzegowina ist als 44. Staat Mitglied des Europarats.
Der Anteil der weiblichen Studienanfänger ist zwischen 1975 und 1998 von 37
Prozent auf 48,5 Prozent gestiegen.
2002-04-23 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist eine
Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen, weil die geltende
gesetzliche Regelung der Entlohnung von Strafgefangenen noch dem
Resozialisierungsgebot entspricht (2 BvR 2175/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands benachteiligt eine
Auftragnehmer zur Stellung einer Bürgschaft auf erstes Anfordern (im Gegensatz
zu einer einfachen Bürgschaft) für die Erfüllung des Vertrags verpflichtende
allgemeine Geschäftsbedingung von Bauherren die Auftragnehmer unangemessen (VII
ZR 192/2001 18. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands hat der den Kauf
eines Unternehmens mit der Begründung, dass das Unternehmen schon bei
Vertragsabschluss zahlungsunfähig gewesen sei, anfechtende Käufer offene Verbindlichkeiten
hinreichend substantiiert dargelegt, wenn er die bestehenden Verbindlichkeiten
auflistet und Rechnungskopien vorlegt (VIII ZR 185/2000 6. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann ein
Arbeitgeber den bereits befristeten Vertrag eines Betriebsratsmitglieds auf
Zeit verlängern, wenn nur auf diese Weise die personelle Kontinuität der
Arbeitnehmervertretung gewahrt bleibt (7 AZR 611/2000 23. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hat die
Deutsche Börse kein Recht zur einseitigen Abänderung des vereinbarten
Regelwerks für den neuen Markt, woraufhin die Deutsche Börse ihre Regeln über
den Zwangsausschluss außer Kraft setzt.
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main schränkt die
Richtlinie 1992/28EWG das Werbeverbot des deutschen Rechts auf dem Gebiet des
Heilwesens (für ein Ginsengerzeugnis) nicht ein (6 U 43/2001 7. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg ist eine Werbung untersagt,
der zufolge die cholesterinsenkende Wirkung einer Margarine auf einem
internationalen Expertenkongress belegt und bestätigt wurde und Experten
empfehlen, die Margarine morgens und abends regelmäßig aufs Brot zu streichen
(2 W 3/2002).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz müssen
Personalvertretungen ihre Arbeit einschränken, wenn die unter ihrer Mitwirkung
festgesetzten Haushaltsmittel vollständig erschöpft sind (4 A 10565/2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Bonn hat ein Verbraucher kein
Widerrufsrecht wegen fehlender Belehrung über das Widerrufsrecht bei
Verbraucherkreditverträgen über Grundstücksgeschäfte mehr, wenn der
Kreditvertrag (seit mindestens einem Monat) bereits vollständig abgewickelt ist
(1 O 370/2001 17. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichts Manhattan ist der Hauptaktionär von
Sotheby’s wegen rechtswidriger Preisabsprachen zu einem Jahr und einem Tag
Gefängnis und 7,5 Millionen Dollar Geldstrafe verurteilt.
Sechs der 23 als mutmaßliche Kriegsverbrecher gesuchten Serben haben sich mit
den zuständigen Behörden in Verbindung gesetzt und bleiben deshalb bis zum
Verfahrensbeginn auf freiem Fuß.
Barilla und Kamps einigen sich auf einen Preis von 12,50 DM pro Aktie.
2002-04-22 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands stellt die bloße Befürchtung
eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs keine Notwehrlage dar, doch braucht
eine Ehefrau Angriffen des Ehemannes nicht nur mit Ausweichen zu begegnen (3
StR 503/2001).
Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin ist die nach dem 11.
September 2001 in Berlin eingeleitete Rasterfahndung rechtmäßig, weil für die
Einleitung einer Rasterfahndung eine abstrakte Dauergefahr ausreicht.
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz ist für
Spielzeugwaffen (Soft-air-Waffen) kein Waffenschein erforderlich, so dass auch
der Verkauf dieser Waffen an Menschen unter 18 Jahren nicht verboten werden
kann (2 A 11466/2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Köln ist das Hauptsachverfahren Fiat
gegen Edeka eingestellt, weil Edeka sich mit Fiat außergerichtlich auf die
Unterlassung des (wenig erfolgreichen) Verkaufs von Warenpaketen mit dem
Fiat Punto (Jetzt schlägt’s Punto)
geeinigt hat (31 O 717/2001).
Die Zahl der Überstunden in Deutschland im Jahr 2002 wird auf 1,684 Milliarden
geschätzt.
Hugendubel erklärt (nach Thalia Holding) als Folge des vorrangigen
Erstexklusivverkaufs von John Grishams Die Farm an den Bertelsmannbuchklub dem
Heyne-Verlag des Springerkonzerns den Boykott.
Dieter Salomon (Die Grünen) könnte in der Stichwahl am 5. Mai 2002
Oberbürgermeister von Freiburg werden.
Lukas Gschwend wird Professor in Sankt Gallen.
Klaus Götte 70.
2002-04-21 Bei den
Präsidentschaftswahlen Frankreichs erhalten Jacques Chirac und Le Pen die
meisten Stimmen.
In Sachsen-Anhalt verliert die von der Partei des demokratischen Fortschritts
als Regierungspartei geduldete Sozialdemokratische Partei Deutschlands
gegenüber 1998 fast die Hälfte ihrer Stimmen an die Christlich Demokratische
Union, wodurch sich auch die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag Deutschlands
ändern dürften.
Israel beendet einen Teil der Aktion Schutzschild gegen die Palästinenser.
Griechische Unternehmer klagen gegen Großbritannien auf Rückgabe der Parthenonskulpturen.
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands wird für
Pflichtverletzungen bei der Nachprüfung der Lufttüchtigkeit eines
Luftfahrtgeräts durch einen genehmigten luftfahrttechnischen Betrieb nach
Amtshaftungsgrundsätzen gehaftet (III ZR 394/1999 22. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die Revision
(des Juve-Verlags) gegen die Untersagung des Anwaltsrankings durch das
Oberlandesgericht München (OLG München 29 U 4292/2000 8. Februar 2001) nicht
zur Entscheidung angenommen (I ZR 155/2001 21. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann ein Architekt,
dem weder die Bauleitung noch die Bauüberwachung übertragen ist, für einen auf
Abschlagsrechnungen angebrachten Prüfvermerk im Rahmen eines Vertrags mit
Schutzwirkung zu Gunsten Dritter haften (III ZR 1/2001 7. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands handelt ein
Gläubiger nicht rechtsmissbräuchlich, der einen Anspruch aus einer (auf eine im
Bauvertrag enthaltene Sicherungsabrede begründeten) Bürgschaft auf erstes
Anfordern geltend macht, ohne dass die Voraussetzungen des § 648a II 2 BGB
gegeben sind (IX ZR 204/2000 24. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands gilt Art. 15
Übernahmekodex nur für freiwillige Angebote, nicht für gesetzlich
vorgeschriebene Angebote (XI ZR 122/2001 13. November 2001).
Nach einer Entscheidung
des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist die Ablegung der Meisterprüfung für
einen Antragsteller unzumutbar, wenn die für ihn mit ihr verbundene Belastung
(ausgenommen die Kosten) überdurchschnittlich hoch ist (6 C 4/2001 29. August
2001).
Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts ist die Schließung der
Höherversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht
verfassungswidrig (B 12 RA 6/2000 R 22. März 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg steht der
Durchführung des Versorgungsausgleichs der im Beschwerdeverfahren eingetretene
Tod eines Ehegatten nicht entgegen, doch kommt bei langjähriger Trennungszeit
eine Beschränkung bis zum vollständigen Ausschluss in Betracht (9 UF 237/1998
2. Mai 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands ist die für die
Annahme einer Betriebsaufspaltung erforderliche personelle Verflechtung nicht
dadurch ausgeschlossen, dass der Mehrheitsgesellschafter einer
Betriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung und Alleineigentümer des
Betriebsgrundstücks dieses einer zwischengeschalteten Gesellschaft mit
beschränkter Haftung zur Weitervermietung an die Betriebsgesellschaft
überlässt, und darf sich die Auslegung des Begriffs der Beherrschung nicht
ausschließlich nach zivilrechtlichen Gegebenheiten richten (X R 50/1997 28.
November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist bei Vereinbarung von
gleichbleibenden wiederkehrenden Leistungen anlässlich einer auf die Lebenszeit
einer Bezugsperson zeitlich gestreckten entgeltlichen privaten
Vermögensumschichtung (Leibrente) deren Ertragsanteil (Zinsanteil) nicht als
Sonderausgabe abziehbar (X R 39/1998 14. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken berechtigt das
Unterlassen jeglicher Ermittlung über das auf einen Vertrag anzuwendende
ausländische Recht (Floridas) zur Aufhebung der Entscheidung und
Zurückverweisung an das Ausgangsgericht (1 U 215/01-49 19. September 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin muss bei zwei
Bescheiden gegen zwei Gesellschafter einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts
auf je die Hälfte des sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrags jeder
Gesellschafter eindeutig erkennbar einen Widerspruch einlegen (2 S 4/2001 27.
September 2001).
Nach einer Entscheidung
des Oberverwaltungsgerichts Münster gilt ein durch die Post übermittelter
schriftlicher, mit dem dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt
gegeben geltender Verwaltungsakt auch dann als am dritten Tag bekannt gegeben,
wenn der dritte Tag ein Samstag, Sonntag oder Feiertag ist, und kann von einem
Rechtsanwalt erwartet werden, dass ein an Samstagen zugängliches Postfach an
Samstagen geleert wird (19 A 4216/1999 7. März 2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg wird die Identität eines
(wahrheitswidrig die Nichtversteuerung von Hunden behauptenden, einer daraufhin
wegen falscher Verdächtigung ermittelnden Staatsanwaltschaft unbekannten)
Informanten des Finanzamts durch das Steuergeheimnis nicht geschützt (631 Qs
9/2002 19. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts in Spanien müssen sich die
beiden Witwen eines aus Gambia stammenden, in Mehrehe verheirateten
Einwanderers die Witwenrente teilen.
Hermann Withalm 90.
Ein Bauer findet bei Stockholm einen ungewöhnlich großen und gut erhaltenen
Stein mit Runenbeschriftung.
2002-04-20 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist der Vertrag über die
Ausführung von Buchhaltungsarbeiten und den Entwurf von Jahresabschlüssen mit
einem gewerblichen Unternehmer ein zumindest teilweise dem Werkvertragsrecht
unterfallender Vertrag, bei dem der Auftraggeber dem Unternehmer grundsätzlich
Gelegenheit zur Nachbesserung von Buchhaltungsmängeln geben muss (III ZR
12/2001 7. März 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands bindet eine
Aufhebung und Zurückverweisung aus verfahrensrechtlichen Gründen das
Verweisungsempfangsgericht nicht hinsichtlich der Zulässigkeit, kann eine
Klageänderung auch bei Notwendigkeit der Abweisung der geänderten Klage als
unzulässig sachdienlich sein und ist eine Verlautbarung allgemein gehaltener,
von einem bestimmten Vorgang losgelöster rechtlicher Hinweise eines
Landesjustizministeriums zur Stellung des Kammervorsitzenden bei
Einzelrichterentscheidungen keine Maßnahme der Dienstaufsicht (RiZ [R] 172001
1. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann die
Vereinbarung der Bauvertragsparteien über die Anrufung der VOB-Schiedsstelle
bei dem Innenministerium zur Hemmung der Verjährung führen (VII ZR 455/2000 28.
Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands haftet für den
mangelhaften Entwurf einer Berufungsbegründungsschrift außer dem
Prozessbevollmächtigten auch der Verkehrsanwalt und muss bei einer offenen
Forderungsabtretung mit Einzugsermächtigung für den Abtretenden der Abtretungsempfänger
eine schuldbefreiende Leistungsannahme durch den Abtretenden grundsätzlich nur
in den Grenzen der erteilten Ermächtigung und des selbstgesetzten Rechtsscheins
gegen sich gelten lassen (IX ZR 389/1998 29. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei der
Berechnung des im Fall der Nichteinhaltung der Lieferfrist des Art. 20 I CMR zu
leistenden Schadensersatzes das letztliche Eintreffen des Transportguts beim
Empfänger nicht im Wege der Vorteilsausgleichung zu berücksichtigen (I ZR
187/1999 25. 10. 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann die Verwendung
amtlich erlangter Informationen zur Förderung eigenen oder fremden Wettbewerbs
(gemeinsame Versendung von Elternbriefen einer staatlichen Stelle und
Werbematerial einer Landesbausparkasse auf Kosten der Landesbausparkasse) eine
unlautere Randnutzung einer öffentlichen Einrichtung sein (I ZR 193/1999 18.
Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist der nicht Täter
oder Teilnehmer einer unerlaubten Handlung seiende, sondern nur willentlich und
adäquat kausal zur Verletzung beitragende Störer nur zu Unterlassung und
Beseitigung, nicht aber zu Schadensersatz verpflichtet (I ZR 22/1999 18.
Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kommt es bei einem
Schutzhindernis nach § 8 II Nr. 4 MarkenG nicht auf die besondere Art der
Verwendung des Zeichens im Geschäftsverkehr an, sondern auf eine Irreführung
durch den Zeicheninhalt (I ZB 5/1999 – BPatG 11. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz sind Kosten eines
innerprozessualen Privatgutachtens zur Vorbereitung einer Berufungsbegründung
dann erstattungsfähig, wenn die Prozesspartei mangels eigener Sachkunde auf das
Gutachten dringend angewiesen ist, um einem für sie ungünstigen
Gerichtsgutachten entgegenzutreten (14 W 182/2002 18. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I muss der Vertreiber eines
die Beziehung Boris Beckers zu Frau Ermakova in besonders herabwürdigender
Weise nachstellenden Internetcomputerspiels 90000 DM Schadensersatz leisten (9
O 11617/2001 14. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Obergerichts Zürich muss ein Schweizer Rechtsanwalt
rund 314000 DM zu Unrecht an einen Liechtensteiner Treuhänder ausgefolgten
Vermögens der ehemaligen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands an die
Bundesrepublik Deutschland erstatten.
In Deutschland finden derzeit jährlich weniger als 50 Telefonüberwachungen
gegen weniger als 250 Menschen statt.
Münchener Baurechtstage 12. Juli 2002-13. Juli 2002 Forum Hotel München, Tel.
089/38189/749, Fax 089/38189/547, http://www.beck-seminare.de
Arbeitsrechtliche
Strategien bei Umstrukturierung, Fax 089/38189/547, http://www.beck-seminare.de
Überstunden und
Mehrarbeit vergüten? Fax 089/38189/547, http://www.beck-seminare.de
Gounalakis, Georgios/Rhode, Lars, Persönlichkeitsschutz im Internet, 2002
Langenberg, Hans, Betriebskostenrecht der Wohn- und Gewerberaummiete, 3. A.
2002
Schäfer/Conzen, Praxishandbuch der Immobilienprojektentwicklung, 2002
Grüneberg, Christian, Haftungsquoten bei Verkehrsunfällen, 7. A. 2002
Breloer, Helge, Bäume, Sträucher und Hecken im Nachbarrecht, 6. A. 2002
Dankert, Eckart/Engelhardt, Wolfgang, Bautechnische Fachbegriffe von A-Z, 2002
Hüffer, Uwe. Aktiengesetz, 5. A. 2002
Horstig von/Jaschinsk/Ossola-Haring, Die kleine AG, 2002
Wiedemann, Herbert/Frey, Kaspar, Gesellschaftsrecht, 6. A. 2002 (Prüfe dein
Wissen)
Adolff, Johannes/Meister, Burkhardt/Randell, Charles/Stephan, Klaus-Dieter,
Public Company Takeovers in Germany, 2002
Auktor, Christian, Der Wellenstreik, 2002
Wieser, Eberhard, Prozessrechtskommentar zum BGB, 2. A. 2002
Jacobs, Otto H., Unternehmensbesteuerung und Rechtsform, 3. A: 2002
Prechtel, Günter, Erfolgreiche Taktik im Zivilprozess, 2002
Schröder, Christian, Europäische Richtlinien und deutsches Strafrecht, 2002
Herdegen, Matthias, Europarecht, 4. A. 2002
DigiLex (300 Gesetze) Gieseking-Verlag@t-online.de
Electronic Publishing,
hg. v. Haupt, Stefan, 2002
Köbler, Gerhard, Rechtstürkisch, 2002
2002-04-19 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann auch ein Kunden
Incentive-Reisen gewährendes Unternehmen von der Insolvenzversicherung des
Reiseveranstalters den im voraus entrichteten
Reisepreis zurückverlangen (X ZR 17/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist wegen
Bestechlichkeit auch strafbar, wer zwar nicht selbst die Entscheidung trifft,
auf Grund seiner Kompetenz, deretwegen er (z. B. als Berater) auch in die
Entscheidungsfindung einbezogen wird, aber über eine jedenfalls tatsächliche
Einflussmöglichkeit verfügt (5 StR 138/2001 21. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands kann der
Mitarbeiter nicht rechtzeitig auf tarifliche Ausschlussfristen hinweisende
Arbeitgeber zu Schadensersatz verpflichtet sein (5 AZR 89/2001 17. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main verliert ein
mit 1,03 Promille einen Verkehrsunfall verursachender Kraftfahrzeugführer den
Versicherungsschutz, weil aus einem alkoholtypischen Fahrfehler regelmäßig auf
Fahruntüchtigkeit geschlossen werden kann (7 U 189/2000).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart können Unternehmen die
Vergabe öffentlicher Aufträge nicht wettbewerbsrechtlich überprüfen lassen,
wenn das Auftragsvolumen zu gering ist, um ein Nachprüfungsverfahren vor der
Vergabekammer einzuleiten (2 U 240/2001 11. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz muss ein eine
Teilnahme an einer Fortbildungsmaßnahme (im Gartenbereich) verweigernder, 16
Jahre lang Leistungen der Arbeitsverwaltung beziehender Arbeitsloser (ehemaliger Germanistikstudent)
eine Sperrzeit von zwölf Wochen hinnehmen (L 1 AL 148/2000 31. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Landessozialgerichts Rheinland-Pfalz ist die
Verursachung von multipler Sklerose durch beruflichen Umgang mit Chemikalien
nicht erwiesen (L 2 U 290/2000).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Köln ist zum Ersatz des entstandenen
Schadens (Lackschaden von 785 Euro) verpflichtet, wer aus Gefälligkeit Schnee
und Eis mit einem Eiskratzer von einem fremden Auto abkratzt (121 C 439/2001).
Der Senat der Vereinigten Staaten von Amerika lehnt mit 54 Stimmen (darunter 8
Republikaner) gegen 46 Stimmen (darunter 5 Demokraten) die Erdölförderung in
einem Naturschutzgebiet Alaskas ab.
Der Bundestag Deutschlands beschließt eine Neufassung des Parteiengesetzes, die
Barspenden an Parteien auf 500 Euro beschränkt und vorsätzliche falsche
Rechnungslegung mit bis zu drei Jahren Haftstrafe bedroht.
Israel zieht die Armee aus Dschenin zurück und bestreitet ein dortiges
Massaker, erklärt die palästinensische Stadt aber zum Sperrgebiet.
Als höchstbezahlter Manager der Schweiz verdiente Marcel Ospel 2001 bei der UBS
rund 12,5 Millionen Franken.
2002-04-18 Nach einer
Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss ein einer allgemeinen
Anweisung des Arbeitgebers zuwiderhandelnder, bei einer betrieblich
veranlassten Tätigkeit (mit einem Gabelstapler) schädigender Arbeitnehmer den
Schaden nur anteilig tragen, wenn er darauf vertraut hat, dass kein Schaden
eintreten werde (8 AZR 348/2001).
Nach einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts ist eine durch
Mehrheitsbeschluss einer Wohnungseigentümergemeinschaft aufgestellte
Hausordnung nichtig, soweit sie eine Haftung für Verursachung ohne Verschulden
vorsieht, und für mangels Bestimmtheit ungültig zu erklären, soweit sie den
Verwalter verpflichtet, grobe Verstöße gerichtlich zu ahnden (2 Z BR 156/2001
13. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin können in einer
Wohnungseigentümergemeinschaft bei vereinbarter Beteiligung an den Kosten und
Lasten ab Herstellung monatliche Beitragsvorschüsse in den Wirtschaftsplan
eingestellt werden, wenn die Herstellung im wesentlichen erfolgt ist und die
Bezugsfertigstellung nur durch Sonderwünsche im Hinblick auf die
wirtschaftliche Verwertung hinausgezögert wird (24 W 140/2001 17. Oktober
2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main treffen den
erkennbar nur die Angaben des Verkäufers weitergebenden Makler keine
Nachprüfungspflichten hinsichtlich des Baujahrs und der Größe eines
Verkaufsgegenstands und kann der Grundstücksabteilung einer Bank nicht das
Wissen der Kreditabteilung ohne weiteres zugerechnet werden (7 U 3/2001 26.
September 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm ist der Vertrieb einer lila
Postkarte mit dem Text „Über allen Wipfeln ist Ruh, irgendwo blökt eine Kuh.
Muh! Rainer Maria Milka“ unlautere Ausnutzung des Rufs von Milka und deswegen
unterlassungspflichtig und gegebenenfalls schadensersatzpflichtig (4 U
152/2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf kann bei Übersendung eines
Maklerexposés ohne Anschrift des Verkäufers und eigener Ermittlung der
Anschrift des Verkäufers durch den Käufer ein Provisionsanspruch des Maklers
gegen den Käufer entfallen (5 O 272/2000 9. Mai 2001).
Nach einer Entscheidung der Vergabekammer Düsseldorf müssen
Beförderungsleistungen im Schienenverkehr im Regelfall öffentlich
ausgeschrieben werden (VK-5/2002-L).
Der Bundestag Deutschlands beschließt für nicht unerhebliche Schäden an Körper,
Gesundheit, Freiheit oder sexueller Selbstbestimmung einen allgemeinen
Schmerzensgeldanspruch unabhängig von einem Verschulden des Verursachers.
Der Bundestag Deutschlands beschließt bei Arzneimitteln eine Vermutung des
Zusammenhangs zwischen Arzneimittelwirkung und Schaden bei allgemeiner
Schadensgeeignetheit des Arzneimittels im gegebenen Fall und einen
Auskunftsanspruch des Patienten gegen Arzneimittelhersteller und
Überwachungsbehörden.
Der Bundestag Deutschlands beschließt einen Haftungsausschluss und einen
Mitverschuldensausschluss für Kinder unter zehn Jahren bei Unfällen im
Straßenverkehr und im Bahnverkehr (ausgenommen vorsätzliches Handeln) und eine
Begrenzung des Haftungsausschlusses des Fahrzeughalters auf Fälle höherer
Gewalt.
Der Bundestag Deutschlands beschließt einen Haftungshöchstbetrag für Schäden
ohne Verschulden von 600000 Euro bzw. 36000 Euro Jahresrente für Schäden ohne
Verschulden.
Der Bundestag Deutschlands beschließt eine Haftpflichtversicherungspflicht für
Gefahrguttransporte von 6 Millionen Euro für Personenschäden und Sachschäden.
In der Europäischen Union wird eine sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz
verbietende und Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub einen Anspruch auf eine
gleichwertige Arbeitsstelle einräumende Richtlinie verabschiedet.
Das Innenministerium Bayerns untersagt die Verwendung des Lügendetektors (als
zu aufwendig).
Die Deutsche Börse verhängt Maßnahmen zwischen Geldbußen und Streichung vom
Kurszettel gegen 16 am Neuen Markt notierte Unernehmen zwecks Erzwingung der
Einreichung eines Abschlussberichts für 2001 bzw. eines Lageberichts.
In Den Haag einigen sich Vertreter von 182 Staaten auf
angemessene Vergütung für die Nutzung von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen
sowie des herkömmlichen Wissens von Ureinwohnern von Entwicklungsländern.
Georg Milbradt wird zum
Ministerpräsidenten Sachsens gewählt.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD) weist
auf die zur Steuerflucht verleitenden Verwaltungsübungen Liechtensteins,
Monacos, Andorras, Liberias, der Marshallinseln, Naurus und Vanuatus hin
(schwarze Liste).
Der Rechtsausschuss des Parlaments der Türkei stimmt de bloßen Einschränkung
der Todesstrafe zu.
Die Aktionäre Hewlett-Packards stimmen mehrheitlich der Übernahme von Compaq
zu.
Wessing (212 Rechtsanwälte) will sich grundsätzlich mit Taylor Joynson Garrett
(316 Rechtsanwälte) zusammenschließen.
Als Folge eines Einflugs eines Kleinflugzeugs in das Pirellihochhaus in Mailand
sinkt der DAX kurzfristig um 1,5 Prozent.
König Zahir Schah kehrt
aus dem Exil in Italien nach Afghanistan zurück.
2002-04-17 Nach einer
Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands ist die Entscheidung des
Arbeitgebers des öffentlichen Diensts, einen Mitarbeiter nur vorübergehend
(gegen Zulage) oder dauerhaft (in einer höheren Vergütungsgruppe) mit einer
höherwertigen Tätigkeit zu betrauen, nach billigem Ermessen zu treffen (4 AZR
174/2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main darf bei
Abhebung von Geld mit einer gestohlenen EC-Karte ein Gericht nicht zu Lasten
des Bankkunden unterstellen, er habe sich zugleich mit der EC-Karte eine Notiz
mit der Geheimnummer entwenden lassen, weil sich nach Ansicht von
Sachverständigen PIN-Nummern in überschaubarer Zeit auch ausrechnen lassen (24
U 188/1999).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Köln kann Christoph Daum nicht von
Herbert Käferstein die Unterlassung der Behauptungen verlangen, er sei eine
stark kokainabhängige Person, in seiner Persönlichkeit gespalten und stark
suizidgefährdet, weil die Äußerungen nicht bewiesen sind, sie befugt wären und
wegen der ärztlichen Schweigepflicht keine Wiederholungsgefahr besteht (3 O
544/2001).
Nach Unterzeichnung des
letzten der sieben bilateralen Abkommen mit der Schweiz durch die Europäische
Kommission können die Vereinbarungen zum 1. Juni 2002 in Kraft treten.
Die Bundesregierung Deutschlands beschließt die Anhebung der Renten
(rechtzeitig vor den nächsten Bundestagswahlen) zum 1. Juli 2002 (im Westen
2,16 Prozent, im Osten 2,89 Prozent, Standardrente nach 45 Versicherungsjahren
im Westen 1164 Euro, im Osten 1022 Euro = 87,7 Prozent der Westrente).
Die Bundesregierung Deutschlands beschließt die Begrenzung des Briefmonopols
der Deutschen Post auf Briefe bis 100 Gramm und die Beendigung des abgehenden
grenzüberschreitenden Briefmonopols ab 2003.
Die Bundesregierung Deutschlands beschließt die Zulassung der freien Wahl des
Anbieters für Telefonortsgespräche ab 1. Dezember 2002 (call-by-call und
preselection).
Der Rechtsausschuss des Bundestags Deutschlands lehnt den Gesetzesentwurf für
einen begrenzten Import embryonaler Stammzellen nach Deutschland ab.
Die Europäische Kommission beschließt neue Vorschriften für die Beurteilung
ihrer etwa 250 Direktoren und Generaldirektoren durch Kollegen und
gleichrangige Beamte.
Die Schweiz zahlt 535 Millionen Fluchtgelder des Diktators Abacha an Nigerien
zurück, während 100 Millionen der Familie verbleiben.
Kurt Biedenkopf tritt als Ministerpräsident Sachsens zurück.
Karlheinz Knauthe wird Aufsichtsratsvorsitzender der Wall AG Berlin, Thomas
Bach stellvertretender Vorsitzender.
W. Jerry Sanders gibt zu, von Bill Gates gegen die Zusage einer Aussage zu
Gunsten von Micro Soft die Zusage künftiger Softwareunterstützung erhalten zu
haben.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart klagt Sascha Opel und einen Handelsvertreter
wegen verbotener Insidergeschäfte mit einem Gewinn von 115000 DM an.
Die Regierung Jugoslawiens hat 23 vom Kriegsverbrechertribunal in Den Haag
Beschuldigten eine Frist von drei Tagen zur Meldung gesetzt, bei deren
Einhaltung sie bis zum Prozessbeginn auf freiem Fuß bleiben.
Le Monde will im Internet Nachrichten vier Stunden vor Erscheinen der
Druckausgabe verkaufen.
2002-04-16 Nach einer
Mehrheitsentscheidung des Supreme Court der Vereinigten Staaten von Amerika
darf die Verbreitung von virtuell auf dem Personalcomputer hergestellten
kinderpornographischen Bildern auf Grund der Meinungsfreiheit nicht verboten
werden.
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann der vom
Vertragspartner arglistig (über Altlasten eines Tankstellengrundstücks)
getäuschte Vertreter ohne Vertretungsmacht das vom Vertretenen nicht genehmigte
Geschäft zur Abwehr einer eigenen Haftung nach § 179 BGB anfechten (V ZR
113/2001 22. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss der
Unternehmer bei Vereinbarung von Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen nach
Beendigung der Leistungspflichten einen eventuellen Überschuss entsprechend der
Schlussabrechnung an den Auftraggeber zurückzahlen, wobei der Auftraggeber für
die schlüssige Darlegung der Zahlungsvoraussetzungen sich auf das beschränken
darf, was bei zumutbarer Ausschöpfung der ihm zur Verfügung stehenden Quellen
seinem Kenntnisstand entspricht (VII ZR 196/2000 24. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Deutschlands steht einem bei
Vergewaltigung der Mutter durch deren Vater gezeugten, infolge des Inzests
geschädigten Kind (blind, spastisch gelähmt, epileptische Anfälle) ein
Entschädigungsanspruch nach dem Opferentschädigungsgesetz zu, obwohl es nicht
schon Objekt einer Gewalttat ist, sondern erst durch die Gewalttat entsteht (B 9
VG 1/2001 R).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe ist der auf einen auf
dem Standstreifen der Autobahn stehenden Kraftfahrzeug auffahrende
Kraftfahrzeuglenker dem Eigentümer des beschädigten Kraftfahrzeugs zu
Schadensersatz verpflichtet, wenn der haltende Kraftfahrzeugführer einen
zwingenden Grund zum Anhalten hatte (z. B. laute, auf einen schweren Schaden
deutende Fahrzeuggeräusche) (14 U 146/2000).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln ist das Widerrufsrechts des
Verbrauchers auch bei Einladung des Verkäufers (von Staubsaugern) in die
Wohnräume des Verbrauchers nicht ausgeschlossen, wenn der Verkäufer nicht
beweisen kann, dass er zum Zweck der Verhandlung über den Kauf einer bestimmten
Ware eingeladen wurde (11 U 73/2000 24. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz darf ein
krankgeschriebener Arbeitnehmer fristlos gekündigt werden, wenn sich aus dem
Umfang einer während des Krankgeschriebenenzustands ausgeführten Nebentätigkeit
(als Busfahrer) der Verdacht ergibt, dass die Arbeitsunfähigkeit nur
vorgetäuscht ist und wenn durch die Nebentätigkeit der Heilungsvorgang
ernsthaft gefährdet ist (8 Sa 1159/2001).
Intel Corp. zahlt an Intergraph. Corp. 300 Millionen Dollar zur Vermeidung eines
Rechtsstreits um Patentverletzungen bei Entwicklung des Pentiumchips.
Nach einer Mitteilung des Gerichts erster Instanz der Europäischen Gemeinschaft
muss für Schriftsätze weißes, unliniertes Papier verwendet werden, das zur
Ermöglichung des Einscannens nur einseitig und nur mit nummerierten Absätzen
beschrieben werden darf.
Bei dem Ombudsmann der privaten Versicherungswirtschaft Deutschlands sind in
den ersten sechs Monaten 5857 Eingaben eingelangt (5278 Beschwerden, davon 1414
unzulässig, 169 zurückgezogen, 3313 in Bearbeitung, 382 erledigt, davon 195
zugunsten der Versicherten, davon 189 Fälle von freiwilligem Nachgeben der
Versicherung, vier Entscheidungen des Ombudsmanns und 2 Empfehlungen des
Ombudsmanns zugunsten der Versicherten).
Der von der mit Visionen versehenen Änne Bäumer-Schleinkofer nach dem Abbruch
persönlicher Beziehungen des Missbrauchs eines von ihr angeregten
seelsorgerlichen Beratungsverhältnisses, der sexuellen Bedrängung und des
Exorzismus beschuldigte Weihbischof Franziskus Eisenbach ist von seinem Amt
zurückgetreten.
Von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurden im ersten Quartal 2002
rund 255000 Exemplare verkauft.
Lagerland stellt vor dem Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens.
Reinhard Zimmermann wechselt von Regensburg an das Max-Planck-Institut für
ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg.
Ulrike Wolff-Gebhardt ist zur Leiterin der Staatskanzlei in Schleswig-Holstein
ernannt.
Claus Arndt 75.
Wolfram Langer gestorben.
2002-04-15 Nach einer
Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz sind die Eigentümer von Autoradios
in als Behindertenfahrzeugen eingesetzten Kleinbussen nur dann von den
Rundfunkgebühren befreit, wenn die Nutzung des Fahrzeugs eindeutig von der
Betreuungsarbeit geprägt ist (12 A 11623/2001).
Nach einer Entscheidung des Landesgerichts Korneuburg in Österreich sind die
Marcus Omofuma mit tödlichem Ausgang abschiebenden drei Polizisten wegen
fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen zu acht Monate
Haft verurteilt.
Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts ist die Klage Vera Garas gegen
Rudolf Leopold auf Herausgabe eines Bildes von Egger-Lienz mit dem Titel Der
Sensenschmied auf Grund der Nichtbeweisbarkeit der Berechtigung abgewiesen,
weil Egger-Lienz verschiedene Sensenschmiede gemalt hat.
In Baden-Württemberg einigen sich Arbeitgeber und Gewerkschaft der
Metallindustrie auf Eckpunkte eines Entgeltrahmenabkommens, das die
einheitliche Bezahlung von Angestellten und Arbeitern bei gleichen Tätigkeiten
vorsieht.
Die Richtlinie der Europäischen Union gegen den Zahlungsverzug (2000/35/EG)
muss bis 8. August 2002 in mitgliedstaatliches Recht umgesetzt sein.
Die Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf verurteilt Israel
wegen Massentötungen von Palästinensern und Angriffen auf Mitarbeiter des Roten
Halbmonds.
Alexander Schaub soll die Leitung der Generaldirektion für den Binnenmarkt der
Europäischen Union übernehmen.
Barilla will die Mehrheit bei der Kamps AG erreichen.
Umsatz und Gewinn von Freshfields Bruckhaus Deringer sind als Folge der Fusion
gestiegen.
George Walker Bush erzielt 2001 Einkünfte von 381935 Dollar aus Tätigkeit und
446437 aus Kapital.
Bruno Merk 80.
2002-04-14 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei Wegfall des
Schlusserben § 2270 II BGB auf Ersatzerben nur anwendbar, wenn sich
Anhaltspunkte für einen auf deren Einsetzung gerichteten Willen der
testierenden Eheleute feststellen lassen (IV ZB 20/2001 16. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands trifft die
Verpflichtung zur Unterbreitung von Vorschlägen zur Beschlussfassung der
Hauptversammlung den Gesamtvorstand als Leitungsaufgabe und werden bei
Vorenthaltung von wesentlichen Gegebenheiten die gesellschaftsrechtlichen
Teilnahme- und Mitwirkungsrechte der Aktionäre verletzt (II ZR 225/1999 12.
November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands muss bei
Verlangen des Widerrufs bzw. der Rücknahme eines belastenden Verwaltungsakts
die Behörde prüfen, ob der Verwaltungsakt gegenüber dem Antragsteller
bestandskräftig geworden ist und andernfalls den Antrag als Widerspruch gegen
den Verwaltungsakt auslegen (8 C 17/2001 12. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle ist bei Rückzahlung von
nach der Kostenordnung berechneten Gebühren bzw. Kosten in
Handelsregistersachen die Rückzahlungsforderung (37920 DM) mangels gesetzlicher
Vorschrift nicht zu verzinsen (8 W 319/2001 16. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands kann bei
Zustellung eines Schriftstücks durch die Behörde die Übergabe in der Wohnung an
einen Lebensgefährten des Empfängers erfolgen und vorsorglich die
Ersatzzustellung durch Niederlegung nach den dafür geltenden Vorschriften
bewirkt werden (6 A 1/2001 13. Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands verletzt bei
Unerkennbarkeit der Unrichtigkeit einer Urteilsformel ein Beschluss zur
Berichtigung der Urteilsformel das Recht (5 AZB 32/2000 29. August 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main besteht ein
Beschlagnahmeverbot nicht, wenn ein Berufsgeheimnisträger (Rechtsanwalt, Notar)
mit Tätigkeiten (Führung eines Treuhandkontos) betraut wird, die für seine
berufliche Qualifikation und Stellung nicht kennzeichnend sind (2 AuslS 10/2001
22. August 2001).
Nach einer Entscheidung
des Oberlandesgerichts München verliert der seine Zulassung aufgebende
Rechtsanwalt seinen Vergütungsanspruch, soweit der Mandant für das noch nicht
abgeschlossene Verfahren einen zweiten Rechtsanwalt beauftragen muss (11 W
2501/2001 19. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Greifswald reicht es für
die Zustellung durch Empfangsbekenntnis aus, dass das Schriftstück in den
Herrschaftsbereich des Empfängers (Rechtsanwalts) gelangt und dieser diese
Tatsache bewusst und gewollt akzeptiert (2 L 54/2000 19. Juli 2001).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Düsseldorf können
Wohnungseigentümergemeinschaften erteilte öffentlichrechtliche Genehmigungen
nicht durch einzelne Wohnungseigentümer angefochten werden (4 K 5274/2000 17.
April 2001).
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Berlin begründen verspätetes Abgeben
von Steuererklärungen und verspätetes Zahlen von Steuerschulden nicht die
Versagung der Freistellung im Bauabzugsteuerrecht und muss der Antragsteller
nicht tatsächlich Bauleistungen erbringen (8 B 8408/2001 21. Dezember 2001).
Gegen den Präsidenten der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz wird wegen des Verdachts der Ausnutzung von
Insiderkenntnissen über zwei bevorstehende Fusionen im Millionenbereich
ermittelt.
Bernhard Servatius 70.
2002-04-13 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist ein Kraftfahrzeugdiebstahl
nicht dadurch bewiesen, dass ein Zeuge das Abstellen und Verschließen des
Fahrzeugs auf einem Abstellplatz als selbst wahrgenommen und das Verschwinden
des Fahrzeugs als telephonisch vom bereits einmal als angeblich bestohlen
bekannten Eigentümer erfahren bekundet (IV ZR 263/2000 30. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung
des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss ein vielfach einen häufig
geringfügige Pflichtverletzungen begehenden Arbeitnehmer mit hohem sozialem
Besitzstand folgenlos abmahnender Arbeitgeber die letzte Abmahnung vor einer
Kündigung besonders eindringlich gestalten, braucht aber auf häufigen
Verspätungen eines Auslieferungsfahrers beruhende Betriebsablaufstörungen nicht
im Einzelnen zu beweisen (2 AZR 609/2000 15. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts bemisst sich
der Geschäftswert für die Grundbucheintragung des Erstehers eines Grundstücks
in der Zwangsversteigerung nach dem festgesetzten Geschäftswert, nicht nach dem
davon nach unten abweichenden Meistgebot (3 Z BR 3/2002 24. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main muss eine
Teilkaskoversicherung den durch Einbringen von Buttersäure anlässlich des
Diebstahls eines Autoradios am Kraftfahrzeug entstandenen Schaden nicht
ersetzen (7 U 156/2001 18. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe verletzt der trotz
Fremdschadens berechtigt die Unfallstelle verlassende, seinen Versicherer
umgehend unterrichtende Kaskoversicherungsnehmer keine Obliegenheit (7 U
156/2001 18. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz handelt ein
kaskoversicherter Kraftfahrzeuglenker grob fahrlässig, wenn er mit einem
Blutalkoholgehalt von 0,85 Promille hinter einem andern Kraftfahrzeuglenker
einen Lastkraftwagen überholen will und trotz Abbruchs des Überholvorgangs
durch den vorausfahrenden Kraftfahrzeuglenker wegen Gegenverkehrs seinen
Überholvorgang zunächst fortsetzt und bei anschließendem heftigem Bremsen ins
Schleudern gerät (12 U 955/2000 25. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung
des Oberlandesgerichts Saarbrücken sind Therapieempfehlungen eines
gerichtlichen Sachverständigen keine ärztlichen Anordnungen zur Förderung der
Heilung oder Minderung der Berufsunfähigkeit (5 U 903/1999 28. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung
des Oberlandesgerichts Saarbrücken ist das Erleiden eines Muskelfaserrisses bei
Heben des Rumpfes unter Abstützung auf gestreckten Armen und Beinen ein Unfall eines
Sportlehrers infolge erhöhter Kraftanstrengung (5 U 842/2000 28. Dezember
2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken ist die Berufung
unter Übergang von einem Anspruch als alleiniger Gläubiger auf einen
gemeinschaftlichen Anspruch zweier Ehegatten infolge Klageänderung unzulässig
(5 U 413/2001 5. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Saarbrücken muss ein Pizzabäcker
seine durch asthmatische Beschwerden gestörte Leistungsfähigkeit durch
inhalative, nicht gesundheitsgefährdende Kortikoide wiederherstellen oder
erhalten und muss ein Versicherer, der bei Leistung kein Anerkenntnis einer
Leistungspflicht abgeben will, die Freiwilligkeit der Leistung besonders
hervorheben (5 U 737/2000 10. Januar 2001).
Nach einer Entscheidung
des Oberlandesgerichts Stuttgart kann der Träger des Familiennamens Netz von
einem Unternehmen nicht die Unterlassung der Verwendung der Internetdomain www.netz.de verlangen (2 U 184/2001 7. März 2002, keine
Namensleugnung, kein rechtswidriger Namensgebrauch).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf ist die Kündigung
eines aus ungekündigter Stellung aufgenommenen Arbeitnehmers unmittelbar nach
Vertragsabschluss wegen verschlechterter Auftragslage eine Pflichtverletzung
(der Aufklärungspflicht 4 Sa 1345/2001 11. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamburg bemisst sich der
Streitwert einer Arbeitszeitreduzierungsklage nach der Vergütungsdifferenz (6
Ta 24/2001 8. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Niedersachen bemisst sich der
Streitwert einer Arbeitszeitreduzierungsklage nach den Regeln der
Änderungsschutzklage (17 TA 396/2001 14. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Coburg fällt ein Rechtsstreit gegen
den Alleingeschäftsführer eines Immobilienfonds, dem der Versicherungsnehmer
einer Rechtschutzversicherung auf Grund betrügerischer Prospekte beigetreten
ist, nicht unter die Baurisikoausschlussklausel, wenn Schadensersatzansprüche
wegen Betrugs durchgesetzt werden sollen (33 S 216/2001 1. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Mettmann kann der Zustellungsmängel am
Wohnort kennende, Post erwartende, aber dem Absender keine den Zugang ermöglichende
Adresse mitteilende Verkehrsteilnehmer sich nicht auf den Nichtzugang einer
Postsendung berufen (22 C 220/2001 28. August 2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Naumburg ist gegen einen wegen Mords
und anschließend wegen versuchten Totschlags verurteilten Täter nach Anhörung
von Gutachtern nachträglich Sicherungsverwahrung angeordnet.
Ab 1. Juli 2002 müssen Rechtsanwälte und Notare auf ihren Rechnungen mit
gesondertem Umsatzsteuerausweis die vom Finanzamt erteilte Steuernummer
angeben.
Zweite Heidelberger Bankrecht-Tage 6. Juni 2002-7. Juni 2002 Finanz Colloquium
Heidelberg, Plöck 32a, D 69117 Heidelberg Tel 06221/601854, Fax 0621/601863, Finanz.Colloquium@t-online.de
NStZ-Jahrestagung 2002 Missmanagement und Strafrecht 7. Juni 2002-8. Juni 2002
Leipzig Mariott Hotel Fax 089/38189/547, http://www.beck-seminare.de
http://www.media-info.net
Mediadatenbank der Fachzeitschriften, Deutsche
Fachpresse, Großer Hirschgraben 17, D 60311 Frankfurt am Main, Tel.
069/1306/378, Fax 069/1306/417
Lammel, Siegbert, Heidelberger Kommentar zum Wohnraummietrecht, 2. A. 2002
Leipold, Dieter, Erbrecht, 14. A. 2002
Reiserer, Kerstin/Freckmann, Anke/Träumer, Stefan, Scheinselbständigkeit,
geringfügige Beschäftigung, 2002
Großfeld, Bernhard, Unternehmens- und Anteilsbewertung im Gesellschaftsrecht,
4. A. 2002
Münchener Vertragshandbuch Band 4 Wirtschaftsrecht III, hg. v. Schütze, Rolf
A./Weipert, Lutz, 5. A. 2002
Weber-Fas, Rudolf, Der Verfassungsstaat des Grundgesetzes, 2002
Unruh, Peter, Der Verfassungsbegriff des Grundgesetzes, 2002
Lepsius, Oliver, Besitz und Sachherrschaft des öffentlichen Rechts, 2002
SGB III Arbeitsförderung, hg. v. Gagel, Alexander, 7. A. 2002
SGB III Sozialgesetzbuch Arbeitsförderung, hg. v. Niesel, Klaus, 2. A. 2002
Niemann, Walter, Jahresabschlussprüfung, 2002
Steuergesetze (Lbl.), 132. A. 2002
Vogt, Stefan/Zimmermann, Peter, Die erfolgreiche Kanzleiorganisation, 2002
Schroeder, Werner, Das Gemeinschaftsrechtssystem, 2002
Schulte-Nölke, Hans, Europäisches Verbrauchervertragsrecht und deutsches
bürgerliches Recht, 2002
2002-04-12 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist der Beweis des ersten
Anscheins für den Nachweis des Betrugsvorsatzes unzureichend (VI ZR 398/2000 5.
März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands darf ein
öffentlicher Auftraggeber einen Einzelpreis nicht mit Einverständnis des
Bieters so verändern, dass das Angebot im Gesamtvergleich eine günstigere
Stellung einnimmt (X ZR 185/1999 6. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz hat eine
Bauträgergesellschaft keinen Schadensersatzanspruch gegen eine Gemeinde wegen
des Erlasses einer Veränderungssperre während eines Baugenehmigungsverfahrens
oder eines Bauvoranfrageverfahrens (1 U 901/2001).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Koblenz kann ein einzelner
Gemeinderat nicht dagegen klagen, dass ein nur von einer bestimmten Mindestzahl
von Gemeinderäten zu stellender Antrag in einer Gemeinderatssitzung übergangen
worden ist (2 L 22/2002 KO 4. April 2002).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Hamburg hat ein wegen einer zu weichen
Matratze schwere Verspannungen erleidender Reisender ein Recht zur Minderung
des Reisepreises um 25 Prozent (22 a 23/2001 3. Januar 2002).
Gerhard Schröder klagt vor dem Landgericht Hamburg gegen ddp und Sabine Schwind
von Egelstein auf Unterlassung der Behauptung, er töne sich die grauen Schläfen
weg (Ein Bundeskanzler, der sich die Haare färbt, der frisiert auch die
Statistik. Was Schröder mit seinen Haaren macht, das ist egal, aber wie er
seine Politik schön färbt, da stehen einem doch die Haare zu Berge. So tönt der
Kanzler – wählen Sie schwarz, damit Ihnen nicht die Haare zu Berge stehen.)
Volkswagen und China verlängern ihre Zusammenarbeit bis 2029 (Marktanteil von
mehr als 50 Prozent in der Automobilherstellung).
Deutsche Stahlhersteller stellen rund 50 Anträge auf Ausnahmebefreiung von den
erhöhten Stahlzöllen der Vereinigten Staaten von Amerika.
Als beste Wirtschaftsstandorte Deutschlands gelten Frankfurt am Main,
Offenbach, Aschaffenburg, Fulda, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Limburg und
Wiesbaden.
Das Ermittlungsverfahren gegen Jürgen Heyer wegen des Verdachts der Untreue
durch Abschluss eines langjährigen Verkehrsvertrages mit der Deutschen Bahn AG
ist eingestellt.
Der des Kreditbetrugs und der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verdächtige
Karl Pröhl ist nach Teilgeständnissen enthaftet.
Gegen BNP-Parisbas SA und Carrefour SA wird wegen des Verdachts von
Insidervergehen ermittelt.
Der Verein Mint (Maecenata International) in München vermittelt in Deutschland
von der Steuer absetzbare Spenden an gemeinnützige Einrichtungen im Ausland
(Belgien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Netzwerk Transnational
Giving Europe).
Die Europäische Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen
Deutschland (, Italien, Spanien, Portugal, Luxemburg, Irland und Griechenland)
ein wegen Missachtung mehrerer Bestimmungen zur Bekämpfung der
Luftverschmutzung und des Treibhauseffekts.
Foris AG finanziert Klagen amerikanischer Staatsbürger in den Vereinigten
Staaten von Amerika gegen die Hypovereinsbank wegen des Erwerbs angeblich
überteuerter Grundstücke unter Verwendung von Haustürkrediten in Deutschland.
2002-04-11 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die Vorlage des
Amtsgerichts Düsseldorf betreffend die Abschaffung der Wehrpflicht wegen
Ungleichbehandlung von Männern und Frauen auf Grund nicht ausreichender
Begründung unzulässig (2 BvL 2/2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands darf eine Bank
einem Kunden auf Grund einer allgemeinen Geschäftsbedingung die bei der
Rückgabe eines zwecks Scheckeinzugs eingereichten, aber nicht eingelösten
Schecks entstehenden Kosten in Rechnung stellen, nicht aber die Kosten einer
vom Kunden nicht verschuldeten Lastschriftrückgabe (XI ZR 245/2001 9. April
2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands können neben einer
eigentlichen Abfindung gewährte mäßige Zuzahlungen so steuerbegünstigt sein wie
eine Abfindung (XI R 43/1999).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover dürfen die
persönlichen Daten zweier ausländischer Studenten erst nach Prüfung durch
Datenschutzbehörden an das Bundeskriminalamt Deutschlands weitergeleitet
werden.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Bayreuth ist gegen einen wegen
Vergewaltigung verurteilten, nicht an einer Sexualtherapie teilnehmenden
Strafgefangenen nachträglich die Sicherungsverwahrung angeordnet.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin kann das Kündigungsrecht eines
Mieters eines Wohnraums verwirkt sein, wenn er erst zwei Monate nach Ablauf
einer von ihm gesetzten Frist zur Behebung behaupteter Mängel eine fristlose
Kündigung wegen Nichtgewährung des vertragsgemäßen Gebrauchs ausspricht (62 S
108/2000 28. August 2000).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Hamburg schließt die Wiedergabe der
mietrechtlichen Kündigungsfristen in einem vor der gesetzlichen Änderung
vereinbarten Formularmietvertrag die Anwendbarkeit des neuen Mietrechts nicht
aus (815B C 22/2001 18. Februar 2002).
Die Bürgerkammer des Parlaments Jugoslawiens beschließt ein Auslieferungsgesetz
mutmaßlicher Kriegsverbrecher an das UN-Tribunal in Den Haag.
Nach einer Entscheidung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
Deutschlands muss eine Telefongesellschaft bei dem Wechsel eines Kunden nur
noch 70,56 Euro an die Telekom zahlen.
Bisher haben 8 Prozent der Befragten in Deutschland eine staatlich geförderte
private Altervorsorge vereinbart.
Mitglieder des Vorstands der Bundesbank werden Edgar Meister, Hans-Helmut Kotz,
Hans Reckers, Franz-Christoph Zeitler, Ernst Welteke, Jürgen Stark, Hans-Georg
Fabritius und Hermann Remsperger.
Der 60. Staat hinterlegt
die Ratifizierungsurkunde für den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag,
der am 1. Juli 2002 seine Arbeit beginnen kann.
2002-04-10 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist die Vorlage des
Landgerichts Potsdam in einem Strafverfahren gegen einen Zivildienstverweigerer
betreffend die Verfassungsmäßigkeit der Wehrpflicht wegen unzureichender
Begründung unzulässig, zumal der Gesetzgeber bei dieser komplexen politischen
Entscheidung einen weiten Beurteilungsspielraum habe (2 BvL 5/1999).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die Behauptung,
in Auschwitz sei niemand durch Giftgas getötet worden, nicht deswegen
straffrei, weil sie von einem Rechtsanwalt im Rahmen seines Handelns als
Verteidiger vorgetragen wird (5 StR 485/2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf muss Lufthansa die
Flüge von Frankfurt am Main nach Berlin teuerer anbieten als Germania.
Nach einer Entscheidung des Landgerichts München I muss ein Pflegedienst einen
Patienten vor Vertragsabschluss darüber aufklären, dass die Kosten einer
privaten Abrechnung höher ausfallen können (20 S 20468/2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München muss in einem Pflegevertrag
für den Patienten erkennbar sein, dass die Abrechnung der Vergütung über eine
Krankenkasse sich von der Abrechnung über Selbstzahlung erheblich unterscheidet
(111 C 8776/2001).
Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts muss Mobilcom 61400 Euro an
Manfred Krug zahlen, weil das Unternehmen einen andern Manfred Krug in einer
Werbemaßnahme verwendet hat, obwohl jedermann mit dem Namen Manfred Krug den
für Telekom werbenden Schauspieler Manfred Krug verbindet.
Der Bundesfinanzhof Deutschlands hält das geltende Erbschaftsteuerrecht
Deutschlands unter Gleichheitsgesichtspunkten anscheinend für
verfassungswidrig.
Nach Feststellungen von Rödl & Partner hat Comroad AG fast 99 Prozent des
Umsatzes des Jahres 2001 in Höhe von mehr als 90 Millionen DM nur auf dem
Papier erzielt.
Deutschland erlässt Russland Altschulden von 6,4 Milliarden Transferrubel bis
zur Höhe von 500 Millionen Euro.
Die Europäische Kommission stimmt der Übernahme von Hollandsche Beton Groep
durch Grupo Dragados zu.
Der Musikbranchenverband RIAA erhält durch Vergleiche Millionenbeträge von den
Mitarbeitern das rechtswidrige Vervielfältigen und Weitergeben urheberrechtlich
geschützter Musikdateien erlaubender Unternehmen (Integrated Information
Systems, Docdate USA).
Der Rechtsausschuss des
Europäischen Parlaments stimmt dem Entwurf eines Abgeordneten Statuts zu.
Unter dem Aspekt der Markenführung werden als beste Internetseiten bewertet
mckinsey.de, bbdo.de, bayer.de, ikea.de, fresenius.de, lufthansa.de, nokia.de,
bcg.de, accu-chek.de und i2.com.
Manfred Köhnlechner 1. Dezember 1925-10. April 2002.
2002-04-09 Nach einer
(der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs folgenden) Entscheidung des
Bundesgerichtshofs Deutschlands haben in der eigenen Wohnung einen Kreditvertrag
zur Finanzierung eines Grundstücksgeschäfts ohne ausreichende Belehrung über
ihr Widerrufsrecht nach dem Haustürgeschäftswiderrufsgesetz abschließende
Verbraucher (auch nach deutschem Recht) noch Jahre nach dem Vertragsabschluss
ein Widerrufsrecht (XI ZR 91/1999).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands (über
Gerichtskosten einer für erledigt erklärten Streitsache) ist die Anerkennung
der Rechts- und Parteifähigkeit der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts durch
den Bundesgerichtshof nicht mit der Rechtsprechung der anderen Bundesgerichte
unvereinbar (II ZR331/2000 18. Februar 2002), wobei auch keiner der Zivilsenate
des Bundesgerichtshofs an der früheren, aufgegebenen Rechtsprechung festhalten
will.
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main besteht ein
Auskunftsanspruch gegen einen Markenrechtsverletzer nur bei offensichtlichen
Rechtsverletzungen, bei denen eine Fehlentscheidung oder eine andere
Beurteilung kaum möglich erscheint (6 U 254/2001 14. März 2001, nicht bei nur
glaubhaft gemachten Fälschungen von Softwareprodukten).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamburg kann ein Verlag (z. B.
Heinrich Bauer und das Neue Blatt) von einem Wettbewerbsverein nicht
gerichtlich dazu verpflichtet werden, den Druck wettbewerbswidriger Anzeigen
für Schlankheitsmittel allgemein zu unterlassen, weil sie dazu nur im besondern
Einzelfall verpflichtet sind (3 U 150/2001 7. Februar 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Koblenz ist ein einen zu
geringen Arbeitslohn in die Kalkulation einsetzendes Unternehmen an sein
Angebot gebunden (1 U 2046/1998, sofern nicht der Fehler offenkundig ist).
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf ist eine
Vermittlungsprovision für den Fall der dauerhaften Einstellung eines zunächst
nur entliehenen Arbeitnehmers durch das Entleihunternehmen vorsehende
allgemeine Geschäftsbedingung eine unangemessene Benachteiligung und damit
unwirksam (22 S 54/2001 25. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Nürnberg können einem sieben Jahre
lang seine Einnahmen doppelt einbuchenden und deswegen insgesamt rund 850000 DM
an Steuern zu viel zahlenden Zahnarzt diese Steuern wegen der Bestandskraft der
Steuerbescheide nicht aus Billigkeitsgründen erlassen werden (VI 289/1998 14.
Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Aachen muss bei
Allgemeinverbindlicherklärung eines Tarifvertrags der Arbeitgeber
Sozialversicherungsbeiträge auf den danach geschuldeten Arbeitslohn
(Phantomlohn) entrichten (S 4 RA 231/2001 (, auch wenn der Beschäftigte zwecks
Einhaltung der Geringfügigkeitsgrenze untertariflich bezahlt wird).
Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre stellt Strafanzeige gegen
Letsbuyit.com-Manager wegen unrichtiger Angaben und bewusster Täuschung der
Anleger.
Der zuständige Senat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main lässt Bedenken
gegen die Rechtmäßigkeit der als allgemeine Geschäftsbedingungen eingestuften
Penny-Stock-Regeln der Deutschen Börse erkennen (Zwangsausschluss vom neuen
Markt).
Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Vereinigten Staaten von
Amerika ist die Klage Walter Hewletts auf Annullierung des Ergebnisses der
Abstimmung der Aktionäre Hewlett-Packards über die Übernahme von Compaq nicht
unzulässig.
In den Vereinigten Staaten von Amerika weiten Kläger Sammelklagen gegen Enron
Corp., Arthur Andersen und Manager der Unternehmen auf mehrere Großbanken (z.
B. Deutsche Bank AG) aus.
Angelika Amend führt als vorläufige Insolvenzverwalterin den Betrieb der Heyde
AG fort.
Das Abgeordnetenhaus Berlins beschließt eine Garantiesumme des Landes für die
Bankgesellschaft Berlin von bis zu 21,6 Milliarden Euro.
Israel beginnt mit dem Rückzug aus Tulkarem und Kalkilija, rückt aber in andern
Städten Palästinas militärisch weiter vor.
Die Regierung Brandenburgs beschließt eine Änderung des Schulgesetzes unter
enger Anlehnung an die Vorschläge des Bundesverfassungsgerichts zur
Verbesserung der Stellung des Religionsunterrichts gegenüber dem
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskundeunterricht.
2001 wurden weltweit mindestens 3048 Menschen durch Hinrichtung getötet (China,
Iran, Saudiarabien, Vereinigte Staaten von Amerika).
Die Vereinigten Staaten von Amerika verschärfen ihre Einreisebestimmungen (z.
B. erlaubte Besuchszeit visumpflichtiger Touristen grundsätzlich 30 Tage).
Hans Dieter Beck 70.
2002-04-08 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands haben Minderheiten in
Untersuchungsausschüssen gegenüber der Mehrheit größere Rechte (z. B. auf
Vorladung von Zeugen, Einbeziehung weiterer Untersuchungsgegenstände usw.) als
bisher, weil Art. 44 GG bisher nicht richtig ausgelegt worden ist und
Mehrheiten ihre Entscheidungen nicht nachvollziehbar und nicht innerhalb des
ihnen zustehenden Wertungsrahmens zum Schutz der Minderheiten gestaltet haben
(2 BvE 2/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschland ist ein einen
Leistungsschein zwecks schnellerer Bewältigung des Rechtsstudiums fälschender
Oberleutnant zum Leutnant degradiert (2 WD 49/2000).
Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin ist eine Kündigung zulässig,
wenn sich ein zunächst bewusst hingenommener Mangel in unzumutbarer Weise
ausweitet (8 U 5710/1999 2. April 2001).
Nach einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin begründen die von sozialen
Wohngruppen ausgehenden Störungen grundsätzlich keine stärkeren Abwehrrechte
der Miteigentümer als die von kinderreichen Familien ausgehenden
Beeinträchtigungen (24 W 2632/2000 28. Februar 2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München auf den Antrag der Kirch Media
auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverantwortung ist Michael Jaffé
zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München ist der von einem auf Grund
eines unerkannten psychischen Defekts geschäftsunfähigen Mandanten geschlossene
Vertrag unwirksam (211 C 3768/2001).
Der Vorsitzende der Gemeinderatsfraktion der Christlich Demokratischen Union
Bonn ist wegen des Verdachts der Bestechlichkeit in einem besonders schweren
Fall (Millionenbetrag in Zusammenhang mit der Modernisierung eines
Heizkraftwerks) in Untersuchungshaft genommen.
Nach Entscheidungen der Staatsanwaltschaft Köln sollen im Zusammenhang mit den
Spenden an die Sozialdemokratische Partei in Köln Ermittlungen gegen die Abgeordneten
Marc Jan Eumann, Annelie Kever-Henseler und Konrad Gilges aufgenommen werden.
Heyde AG stellt einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
In Deutschland wurden 2001 rund 135000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet.
Nach einem gerichtlichen Vergleich ist die Arbeiterkammer Tirol verpflichtet,
es künftig zu unterlassen, außerhalb ihrer gesetzlichen Befugnisse
Vertretungsleistungen in Rechtsstreitigkeiten anzubieten oder zu übernehmen.
2002-04-07 Nach einer
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands ist Art. 103 II GG
nicht verletzt, wenn Strafgerichte Gewalt in § 240 I StGB auf Blockadeaktionen
anwenden, bei denen die Teilnehmer über die durch ihre körperliche Anwesenheit
verursachte psychische Einwirkung hinaus eine physische Barriere errichten (1
BvR 1190/1990 24. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands darf selbst bei
eindeutig erscheinender Erklärung des Gläubigers ein Verzicht nicht angenommen
werden, ohne dass bei der Feststellung zum erklärten Vertragswillen alle
Begleitumstände berücksichtigt worden sind (X ZR 91/2000 15. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands schuldet der eine Eigentumswohnung auf Grund eines formnichtigen
Kaufvertrags als Käufer Besitzende unter Ausschluss der Aufrechnung ab
Rechtshängigkeit Nutzungsersatz, wenn über das Vermögen des Verkäufers das
Konkursverfahren eröffnet wurde (IX ZR 401/1999 20. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist bei versehentlich
falscher Bezeichnung des Gegenstands der Auflassung die Auflassung nur
hinsichtlich des gemeinsam gemeinten Gegenstands (z. B. Teilstück von Flurstück
64/1 ohne späteres Flurstück 64/4) erklärt, während hinsichtlich des durch die
Erklärung äußerlich beschriebenen Gegenstands (z. B. gesamtes Flurstück 64/1)
in Wirklichkeit die Auflassung fehlt (V ZR 65/2001 7. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann ein
Bezirksleiter eines Mineralölunternehmens Empfangsvertreter gegenüber
Tankstellenhaltern sein (VIII ZR 38/2001 28. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann ein grobes
Missverhältnis zwischen der vereinbarten Gegenleistung und den unerwartet hohen
Erträgnissen aus der Nutzung eines Werks zu verneinen sein, wenn der Urheber
nur einen untergeordneten Beitrag zu dem Werk geleistet hat (I ZR 245/1998 21.
Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands ist ein
Geschwisterrabatt bei gesetzlichen Kindergartengebühren nicht rechtswidrig (9 B
90/2001 9. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Deutschlands verhindert
das rechtswidrige rückwirkende Inkraftsetzen einer Veränderungssperre das
rückwirkende Inkrafttreten, nicht auch das Inkrafttreten überhaupt (4 B 23/2001
1. August 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts Deutschlands muss ein eine
Teilarbeitszeitkraft anteilig zu gering vergütender Arbeitgeber die
Vergütungsdifferenz nach Eintritt der Verjährung nicht nach § 852 I BGB
herausgeben (5 AZR 32/2000 24. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands kann die
Familienkasse die Kindergeldfestsetzung rückwirkend zum Jahresbeginn aufheben,
wenn sich im Jahresverlauf ein voraussichtliches Überschreiten der
Jahresgrenzbezüge des Kinds abzeichnet (VI R 83/1998 26. Juli 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundessozialgerichts Deutschlands kann ein nur
wegen fahrlässigen Vollrauschs strafbarer Täter einen vorsätzlichen
rechtswidrigen Angriff im Sinn des Opferentschädigungsgesetzes begehen und kann
der Witwer einer getöteten Frau einen Anspruch auf Hinterbliebenenrente auch
haben, wenn die Eheleute im Zeitpunkt der Tötung bereits lange getrennt gelebt
hatten und keine konkreten Unterhaltsansprüche gegeneinander hatten (B 9 VG
3/2000 R 18. April 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm kann der Gehilfe einer
Unfallmanipulation vom Haupttäter im Wege des Gesamtschuldnerausgleichs erst
dann Zahlung verlangen, wenn er selbst an den geschädigten Versicherer mehr
gezahlt hat, als er im Innenverhältnis zum Haupttäter tragen muss, wobei für
die Quote des Innenverhältnisses auch die Höhe des jeweiligen Beuteanteils
bedeutsam sein kann (6 W 31/2001 13. September 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln macht sich der an einer
Selbstbedienungstankstelle ohne Bezahlen Wegfahrende nur dann nicht des
versuchten Betrugs strafbar, wenn er ausnahmsweise nicht mit der Möglichkeit
der Wahrnehmung rechnen muss (Ss 551/2001 22. Januar 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster hat ein
Rechtsreferendar keinen Anspruch auf Beschränkung der Zugangskontrollen zu den
Gebäuden eines Landgerichts auf eine Identitätskontrolle, wie sie gegenüber
andern Personengruppen gehandhabt wird (1 B 1254/2001 2. Oktober 2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Hamburg liegt bei der Buchung einer
Familienpauschalreise für 6972 DM kein Geschäft zur Deckung des Lebensbedarfs
vor, bei dem ein Ehegatte den andern Ehegatten ohne Bevollmächtigung
verpflichten kann (317 S 126/2001 16. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Mainz besteht keine allgemeine
Verkehrsaufassung dahin, dass nur Helix pomatia-Schnecken und nicht auch Helix
lucrorum-Schnecken Weinbergschnecken sind (12 HK.S 5/2000 15. November 2001).
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin enthält das Hausrecht
des Bundestagspräsidenten eine (ungeschriebene) Ermächtigung zum Erlass eines
Hausverbots, doch darf ein Hausverbot nicht als Sanktion für einen
Ordnungsverstoß (z. B. ungenehmigte Filmaufnahmen) verhängt werden (27 A
344/2000 18. Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Grevenbroich hat ein Taxifahrer bei
Streit über den zu entrichtenden Fahrpreis am Zielort ein Festhalterecht nach §
127 I 1 StPO (Verdacht des betrügerischen Handelns) und ein Selbsthilferecht
nach § 229 BGB (Auskunftsanspruch) (5 Ds 6 Js 136/2000 26. September 2000).
2002-04-06 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind Geschäfte mit
Aktienanleihen keine Börsentermingeschäfte (XI ZR 258/2001 12. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands sind auf den
Übergang des Vermögens einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts oder einer
offenen Handelsgesellschaft auf den letzten verbliebenen Gesellschafter die §§
239ff. ZPO sinngemäß anzuwenden (II ZR 331/2000 18. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein
Rechtsanwalt um zusätzliche Aufklärung bemüht sein, wenn den Umständen nach für
eine zutreffende rechtliche Einordnung die Kenntnis weiterer Tatsachen
erforderlich und deren Bedeutung für den Mandanten nicht ohne weiteres
ersichtlich ist (XI ZR 209/2000 7. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die wertende,
nicht mit unwahren Tatsachenbehauptungen verbundene Kritik (einer Gewerkschaft
als Herausgeberin der Fachzeitschrift für Autoren Kunst und Kultur) an der
gewerblichen Leistung eines Unternehmens (F-Literaturverlag) auch bei scharfer Formulierung
keine unzulässige Schmähkritik (VI ZR 20/2001 29. Januar 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist das
Widerrufsrecht nach dem Verbraucherkreditgesetz ausgeschlossen, wenn die
tatsächliche Gewährung des Kredits von der Sicherung durch ein Grundpfandrecht
abhängig gemacht wird (XI ZR 31/2001 22. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist die unlautere
Ausnutzung des Rufs einer in besonderer Weise mit Qualitätsvorstellungen
verbundenen geographischen Herkunftsangabe (Champagner) rechtswidrig (I ZR
290/1999 17. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist nicht glaubhaft
gemacht, wenn eidesstattlich etwas Anderes versichert als schriftsätzlich
vorgetragen wird (VII ZB 32/2001 17. Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist bei Nichtmitwirkung eines
Kundenstammes an der Herausgabe (durch Rückkehr) an den Bereicherungsgläubiger
der Bereicherungsschuldner zu Wertersatz verpflichtet (II ZR 354/1999 14.
Januar 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist eine Zeit für
die Leistung nach dem Kalender bestimmt, wenn eine Fertigstellung von
Bauarbeiten nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums vereinbart und das Datum des
Beginns des Zeitraums während der Vertragsdurchführung einvernehmlich
festgelegt wird (VII ZR 432/2000 13. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands kann bei Scheitern
einer Fertigstellung eines Werks durch Nichtannahme der angebotenen
Mängelbeseitigung der Unternehmer auf Werklohn nach Empfang der Gegenleistung
klagen (VII ZR 27/1999 13. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands gilt bei
Weiterschaltung von Anrufen vom Telefonapparat eines zur Entgegennahme von
Willenserklärungen ermächtigten Arbeitnehmers zu dem Telefonapparat eines
andern Arbeitnehmers nach der Verkehrsanschauung im Zweifel der daraufhin den
Anruf empfangende Arbeitnehmer als ermächtigt, Willenserklärungen mit Wirkung für
den Erklärungsempfänger entgegenzunehmen (X ZR 192/2000 12. Dezember 2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist eine konturlose
Farbkombinationsmarke grafisch dargestellt, wenn der Anmeldung als sonstige
Markenform ein Blatt beigefügt ist, auf dem zwei farbige Rechtecke unter
genauer Angabe der Farbbezeichnung eines Farbklassifikationssystems aufgeklebt
sind (1 ZB 3/1999 19. September 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg ist eine allgemeine
Geschäftsbedingung eines Bierlieferungsvertrags mit hoher Vertragsstrafe und
Pachtvertragseintrittsrecht rechtswidrig (1 U 2314/2001 5. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin ist § 648a BGB auch auf ein
Nachbesserungsverlangen des Auftraggebers nach Abnahme anwendbar (101 O 80/2001
5. Dezember 2001).
JURAcon Personalmesse für Juristen 3. Mai 2002 Neues Forum, Messe Frankfurt am
Main, http://www.juracon.de/f
Robbers, Gerhard, Einführung in das deutsche Recht, 3. A. 2002
Musielak, Hans-Joachim, Grundkurs BGB, 7. A. 2002
Wilhelm, Jan, Sachenrecht, 2. A. 2002
Emmerich, Volker, Unlauterer Wettbewerb, 6. A. 2002
Sodan, Helge, Öffentliches, privates und europäisches Wirtschaftsrecht, 5. A.
2002
Lippross, Otto-Gerd/Kreft, Volker, Einkommensteuerrecht, 9. A. 2002
Kollhosser, Helmut/Bork, Reinhard/Jacoby, Florian, Freiwillige Gerichtsbarkeit,
2. A. 2002
Schumann, Claus-Dieter/Kramer, Wolfgang, Die Berufung in Zivilsachen, 6. A.
2002
Sowada, Christoph, Der gesetzliche Richter im Strafverfahren, 2002
Kindhäuser, Urs, Lehr- und Praxiskommentar zum Strafgesetzbuch, 2002
JUVE Handbuch 2001/2002. Wirtschaftskanzleien, hg. v. Gerber, Astrid, 4. A.
2002
Kommentar zu EU-Vertrag und EG-Vertrag, hg. v. Calliess, Christian/Ruffert,
Matthias, 2. A. 2002
E-commerce Law in Europe and the USA, hg. v. Spindler, Gerald/Börner, Fritjof,
2002
Handbuch zum Internetrecht, hg. v. Kröger, Detlef/Gimmy Marc, 2. A. 2002
Kröger, Detlef/Hanken, Class, Casebook Internetrecht, 2002
Lyall, Francis, An Introduction to British Law, 2. A. 2002
2002-04-05 Nach einer
Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs darf eine Schwangere auch bei einem
Einstellungsgespräch über eine mit Gefahren für Mutter und Kind verbundene
Tätigkeit wahrheitswidrig die bestehende Schwangerschaft verneinen, weil die
Frage nach der Schwangerschaft Frauen unzulässig diskriminiert.
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands ist eine
außerordentliche Beschwerde zum Bundesgerichtshof nicht mehr zulässig, so dass
in entsprechenden Fällen nur eine Abänderung durch das erlassende Gericht oder
eine Verfassungsbeschwerde in Betracht kommt (IX ZB 11/2002 7. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands können
Binnenabsprachen mehrerer Sicherungsgeber über die Höhe ihrer Haftung dem
Gläubiger nicht entgegengehalten werden (XI ZR 184/2001 5. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs Deutschlands wird der
Gleichheitssatz nicht dadurch verletzt, dass bei unterschiedlichen
Einkunftsarten unterschiedliche Betriebsgrößen die Häufigkeit von
Betriebsprüfungen bestimmen.
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München erhält Boris Becker von
t-online Schadensersatz (rund 3 Millionen Euro?) wegen Verletzung des
Persönlichkeitsrechts durch unerlaubte Werbung.
Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim muss Grundsteuer
auch von Grundstücken mit auf Dauer leerstehenden Gebäuden (in
Pattonville/Kornwestheim) geleistet werden (, für die Erlasssondertatbestände
nicht bestehen) (2 S 1450/2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Coburg ist die Berichtigung eines
Vollstreckungsbescheids unzulässig, wenn der Gläubiger den Namen des Schuldners
nicht genau kennt und deshalb unterstellt, eine Personen mit einem andern als
dem angegebenen Vornamen sei mit dem Schuldner identisch (42 T 15/2002).
Nach einer Entscheidung des Sozialgerichts Münster kann eine gesetzliche
Krankenkasse bei freiwillig Versicherten Spekulationsgewinne aus
Aktienverkäufen bei der Beitragsbemessung berücksichtigen, wenn dies in der
Satzung vorgesehen ist (S 8 [3] KR 114/2001).
Nach einer Entscheidung der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen
werden die Studienplätze für Rechtswissenschaft und Architektur ab
Wintersemester 2002/2002 nicht mehr zentral, sondern von den einzelnen
Hochschulen vergeben.
Das Bundeskartellamt Deutschlands erlaubt den Kauf von Ytong und Fels durch
Haniel unter Auflagen.
Die Zahl der Fachanwälte Deutschlands ist auf mehr als 15000 gestiegen (vor
allem Familienrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht).
Yahoo wandelt einen Teil seiner bislang kostenlosen Spielangebote in den
Vereinigten Staaten von Amerika in kostenpflichtige Angebote um (8 Dollar
monatlich, 60 Dollar jährlich).
2002-04-04 Die Frage
„Sind Sie für Staatsbürgschaften für die Fußball-Bundesliga?“ haben zwar
führende, Steuergelder verwaltende Politiker Deutschlands, aber nur sehr wenige
steuerzahlenden Bürger bejaht, während sich mehr als 98 Prozent der Bürger
dagegen ausgesprochen haben.
George Walker Bush verlangt von Israel den sofortigen Beginn des Rückzugs aus
den besetzten palästinensischen Gebieten, doch beachtet Israel dies ebenso
wenig wie eine weitere Entschließung der Vereinten Nationen.
Nach einer Entscheidung des Bayerischen Obersten Landesgerichts können bei
Abweichung der tatsächlichen Errichtung zweier aneinandergrenzender Wohnungen
von der Teilungserklärung und den Teilungsplänen Ansprüche auf Anpassung der
Teilungserklärung an den tatsächlichen Zustand und auf geldlichen Ausgleich der
tatsächlich eingetretenen Vermögensverschiebungen entstehen (2 Z BR 94/2001 12.
Juni 2001).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf können bei Abrechnung
und Auszahlung eines Abrechnungsguthabens an einen Mieter unter
Berücksichtigung der Mietsicherheiten nicht berücksichtigte Forderungen des
Vermieters als erlassen anzusehen sein (24 U 133/2000 26. April 2001).
Nach einer Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts ist die
ausschließlich eigenen Interessen eines Wohnungseigentümers dienende Benutzung
eines Spitzbodens ausgeschlossen, wenn dem Wohnungseigentümer kein
Sondernutzungsrecht eingeräumt ist, und muss der Sondereigentümer unterhalb des
Spitzbodens andern Sondereigentümern nicht den Mitgebrauch des Spitzbodens
ermöglichen, selbst wenn es sich insoweit um Gemeinschaftseigentum handelt (2
Wx 44/1997 18. Juli 2001).
Die europäischen Bankenverbände beschließen die Abschaffung aller Schecks und
bis 2010 die Abwicklung aller Zahlungen innerhalb Europas zu inlandsgleichen
Bedingungen.
Das mit mehr als 420 Millionen „Buchstaben“ erheblich kleinere, aber deutlich
mehr Gene als das menschliche Genom enthaltende Genom der Getreidepflanze Reis
ist weitgehend entschlüsselt.
2002-04-03 Nach
Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands können Strafgefangene
Verletzungen ihrer Menschenwürde (z. B. durch menschenunwürdige Unterbringung
zweier Strafgefangener während fünfer Tage in einem 8 Quadratmeter großen Raum)
auch nachträglich feststellen lassen (2 BvR 553/2001, 2 BvR 261/2001).
Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Deutschlands sind
strafrechtliche Ermittlungen gegen Tafelgeschäfte trotz Bestehens eines Kontos
bei einer Bank in Bargeld abwickelnde Kunden nicht verfassungswidrig (2 BvR
972/2000).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss ein
Kunstdrucke Friedensreich Hundertwassers in einem im Hundertwasserstil
angefertigten Rahmen veräußernder Bilderverkäufer den damit erzielten Gewinn an
die Erben des Künstlers herausgeben, obwohl der Vertrieb der Kunstdrucke als
solcher rechtmäßig war (I ZR 304/1999 7. Februar 2002).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München können nicht ausreichend
über ihr Widerrufsrecht belehrte Verbraucher das betreffende Rechtsgeschäft
über Grundstücke auch noch Jahre nach dem Vertragsschluss widerrufen (20 U
2836/2001 16. Januar 2002).
Herlitz AG Berlin stellt den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Thomas Pfeiffer wechselt von Bielefeld nach Heidelberg.
Rudolf Anzinger wird als Nachfolger Werner Tegtmeiers beamteter Staatssekretär
im Bundesarbeitsministerium Deutschlands.
Christian Baldus wird in Köln für bürgerliches Recht, römisches Recht,
Europarecht und Rechtsvergleichung habilitiert.
Christoph Brüning wird in Bochum für öffentliches Recht habilitiert.
Peter Jung wird in Freiburg im Breisgau für bürgerliches Recht, deutsches und
europäisches Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht sowie
Rechtsvergleichung habilitiert.
Peter Oestmann wird in Frankfurt am Main für deutsche Rechtsgeschichte,
bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht habilitiert.
Nicola Preuß wird in Bochum für bürgerliches Recht, Zivilverfahrensrecht und
Rechtsphilosophie habilitiert.
Israel besetzt ungeachtet der Resolution der Vereinten Nationen weitere Städte
der Palästinenser, wobei Zahlen über Opfer nicht mehr bekannt werden.
2002-04-02 Nach einer
Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands beendet ein
außergerichtlicher, das bestehende Schuldverhältnis nur umgestaltender
Vergleich einen laufenden Rechtsstreit nicht unmittelbar, so dass dem Verlangen
auf Erfüllung des Vergleichs die fortdauernde Rechtshängigkeit der Klage
entgegenstehen kann (III ZR 73/2001 7. März 2002).
Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs Deutschlands muss das Gericht
bei mehrdeutigen Ausführungen einer Prozesspartei die Beseitigung der
Unklarheit durch Nachfragen versuchen (II ZR 346/2000 25. Februar 2002).
Nach Entscheidungen des Finanzgerichts Düsseldorf geht die Entscheidung des
Bundesfinanzhofs Deutschlands zur Zulässigkeit des Dividendenstrippings (I R
29/1997) einem Erlass des Bundesfinanzministers Deutschlands vor (17 K
3669/1998 F u. a.).
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Zweibrücken kann sich der mit
Mietzahlungen in erheblichem Rückstand befindliche Mieter gegenüber der
Zwangsräumung nicht darauf berufen, dass er bei sofortiger Räumung innerhalb
kurzer Zeit zweimal umziehen müsse, weil ihm eine neue Unterkunft erst in
einigen Wochen zur Verfügung stehe (3 W 199/2000).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Berlin muss eine einem Anleger ins
Blaue hinein (unter der Behauptung umfangreicher, tatsächlich nicht
durchgeführter Recherchen) den Verkauf einer Aktie (Dura-Pharmaceuticals Inc.)
aus seinem Depot empfehlende Bank den durch einen späteren Kursanstieg
entgehenden Gewinn (auf das Doppelte) ersetzen (21 O 389/2001).
Nach einer Entscheidung des Landgerichts Stuttgart hat Dieter Baumann gegen den
Leichtathletikweltverband keinen Anspruch auf 346656 Euro Schadensersatz wegen
zweijähriger Dopingsperre.
Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Düsseldorf bestehen Zweifel, ob die
Nichtanrechenbarkeit echter Verluste aus einer Einkunftsart mit Gewinnen aus
einer andern Einkunftsart der Verfassung entspricht (3 V 5245/2001 A [E]).
Nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München begründet die Notwendigkeit
vorheriger Tischreservierung vor jedem Essen bei einer 11000 DM teueren
Kreuzfahrt mit Clubaufenthalt die Minderung des Reisepreises um 5 Prozent (274
C 23427/2000).
Nach einer Entscheidung des zuständigen Gerichts der Niederlande sind die
Inhaber einer Feuerwerksfabrik in Enschede nicht wegen fahrlässiger Tötung von
22 Menschen und Gefährdung der Öffentlichkeit, sondern nur wegen der Verletzung
von Einfuhrvorschriften und Lagervorschriften strafbar.
Fairchild Dornier beantragt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens.
Israel erobert Tulkarem und Bethlehem und bietet europäischen Politikern den
Besuch des Vorsitzendenden der palästinensischen Autonomiebehörde unter der
Bedingung an, dass sie ihn danach ins Exil begleiteten.
2002-04-1 Zum 1. April
2002 treten in Deutschland gesetzliche Verbesserungen für altersverwirrte
Pflegebedürftige, freiwillig versicherte Rentner und Arbeitslose ein und werden
umweltfreundliche Kraftwerke stärker gefördert.
Im Jahr 2001 hat der Deutsche Gewerkschaftsbund für seine Mitglieder in
Rechtsschutzverfahren rund 725 Millionen Euro erstritten, in rund 12000
Verfahren gekündigten Arbeitnehmern die Weiterbeschäftigung erkämpft und rund
164000 Verfahren neu aufgenommen.
Juristen unterrichten die Unternehmen der Arzneimittelherstellung über die
Möglichkeiten der Umgehung der aut-idem-Regelung.
Der Rohölpreis steigt auf 27,40 Dollar pro Fass.
Israel dringt trotz einer Resolution des Weltsicherheitsrats in Städte der
Palästinenser ein, um den Terrorismus durch Krieg zu besiegen.
In veritate libertas! Ceterum
censeo corruptionem esse delendam! Faustus felixque veridicus!
In der Wahrheit die Freiheit! Im übrigen bin ich
dafür, die Verderbnis zu beseitigen! Glücklich, wer die Wahrheit auf seiner
Seite hat!