Schulrecht (geschichtlicher Stand etwa 2008, nachträgliche Veränderungen können leider grundsätzlich nicht berücksichtigt werden)

ZEIHE, H. F., RA; geb. um 1800; Verö.: Erläuterungen und Ergänzungen der Zusätze des ostpreußischen Provinzialrechts zum Kirchen- und Schulrecht 1844; Son.: erwähnt 1827-1867, Weisfert, DBA 1406,201, DBI 4, 2274c, IBI 3, 1182a

GRÄFE, Heinrich; geb. um 1805; Verö.: Das Schulrecht 1829

HOFFMANN, Johann August Leberecht; geb. um 1805; Verö.: Praktisches Handbuch der deutschen Volksschulverfassung und des Schulrechts 1832ff.

NEUBERT, Julius Ludwig; geb. um 1805; Verö.: Spielvertrag Lotterie Ausspielgesetz nach gemeinem und sächsischem Rechte dargestellt 1830, 2. A. 1838, Handbuch der Injurienprozesse 1834, 2. A. 1842, Handbuch des im Königreiche Sachsen mit Einschluss der Oberlausitz geltenden Kirchen- Ehe- und Schulrechts 1837

SCHREYER, E.; geb. um 1815; Verö.: Kodex des im Königreich Sachsen geltenden Kirchen- und Schulrechts mit Einschließung des Eherechts und des Rechts der frommen und milden Stiftungen 1840 (Supplementum 1852), 2. A. 1863

KLETKE, G. M.; geb. um 1820; Verö.: Die preußischen Eisenbahnen 1844, Das preußische Gesinderecht 1844, Neudruck (Allgemeine Gesinde-Ordnung) 1873, Preußische Maß- und Gewichtsordnung 1844, 2. A. 1871, Das Holzdiebstahlgesetz 1846, Repertorium der Amtsblätter des königlichen Regierungsdepartements Frankfurt an der Oder 1846, Repertorium der Gesetzsammlung für die königlich-preußischen Staaten 1846, Die Dampfmaschinen 1847, Die preußische Gesetzgebung über Zwangsabtretungen des privativen Eigentums 1847, Geschichte der Entwicklung der ständischen Verfassung Preußens 1847, Beiträge zur Kritik des Strafgesetz-Entwurfs für die preußischen Staaten 1848, Die preußischen Domänen in staatsrechtlicher juristischer und administrativer Beziehung 1848, Preußisches Verjährungsrecht 1848, Die Verordnung vom 3. Januar 1849 über die Einführung des mündlichen und öffentlichen Verfahrens mit Geschworenen in Untersuchungssachen 1850, Das Gesetz vom 2. Juni 1852 den Diebstahl an Holz und anderen Waldprodukten betreffend 1852, 2. A. 1855, Verordnungen über den Ansatz der Gerichtskosten und die Gebühren der Rechtsanwälte 1854, Die Wechselgesetzgebung sämtlicher deutscher Staaten 1854, Die Wechselgesetzgebung Preußens 1854, Ausführliche Darstellung des Verfahrens beim Wechselprozess in Preußen 1854, Katechismus des gesammten preußischen Strafrechts 1854, 2. A. 1866, Die Jagd-Polizei-Gesetze des preußischen Staates 1855, Sammlung von Präjudizien der obersten Gerichtshöfe Deutschlands 1857, Darstellung des Wechsel- und Merkantilprozesses 1858, Rechtssätze aus Erkenntnissen und Verordnungen der obersten Justiz- und Spruchbehörden des Königreichs Sachsen in Wechselrechtsstreitsachen 1858, Gesetzgebung des Königreichs Bayern über den Schutz des Eigentums an Erzeugnissen der Literatur und Kunst 1860, Die Staatsverträge des Königreichs Bayern 1860, Enzyklopädie des gesammten europäischen Wechselrechts 1861, Rechtssätze aus Erkenntnissen und Verordnungen der oberen und obersten Gerichtshöfe Deutschlands in Wechselrechtssachen 1861, Die Disziplinargesetzgebung des preußischen Staates 1864, Kleine Gesetzsammlung für den preußischen Staatsbürger 1864, Preußische Bau-Gesetze 1864, 3. A. 1871, Rechtsverhältnisse bei Kirchen- Pfarr- Küster- und Schulhausbauten 1865, Rechtsverhältnisse zwischen Verpächtern und Pächtern 1866, Die Fischerei-Gesetzgebung im preußischen Staate 1867, Kleine Gesetzsammlung 1867, Das Deichwesen des preußischen Staates 1868, Das evangelische Kirchen- Pfarr- und Schulrecht 1868, Die preußischen Steuergesetze 1868, Gewerbliche Anlagen 1869, Ausführungs-Verordnungen sämtlicher Staaten des norddeutschen Bundes exklusive Preußens zur Gewerbeordnung 1870, Die Rechtsverhältnisse der Landeskultur-Genossenschaften 1870, Gewerbe-Ordnung für den norddeutschen Bund 2. A. 1870, Gesetz über juristische Prüfungen und die Vorbereitung zum höheren Justizdienste 1870, Das norddeutsche Bundes-Indeginat 1871, Das Strafgesetzbuch 4. A. 1871, Jurisdiktions-Gesetzgebung für das deutsche Reich 1872, Deutsche Reichsgesetze betreffend die persönliche gewerbliche und militärische Freizügigkeit 1872, Die Klassen- und klassifizierte Einkommenssteuer 1872, Das Klassensteuer-Gesetz 1873, Repertorium der Baupolizei-Gesetzgebung 1873, Gesetze über Gewerbesteuer Hausiergewerbe ... 1873, Handbuch des Bergwerks- Hütten- und Salinenwesens 1873, Gesetze über die Klassensteuer 1873, Das allgemeine Wechsel- und Handelsrecht 2. A. 1873, Die Medizinal-Gesetzgebung des preußischen Staates 1873ff., Die Maßregeln gegen die Kinderpest 1873, 2. A. 1876, Die See-Gesetzgebung 1873ff., Die Verfassungsurkunde für den preußischen Staat 1873, Das Reichs-Militärgesetz 1874, Umzugskosten Tagegelder und Reisekosten 2. A. 1874, Deutsches Reichsgesetz über die Presse 3. A. 1874, Das Expropriationsrecht des preußischen Staates 1874, Die Strandungsordnung 1874, Die ansteckenden Menschenkrankheiten 1874, Die Rechtsverhältnisse der Prokuristen 2. A. 1874, Miet- und Pachtrecht 2. A. 1874, Die Gewerbesteuer-Gesetzgebung im preußischen Staate 1875, Die Münzgesetzgebung 1875, Provinzialordnung 4. A. 1875, Das Erbschaftsteuergesetz 2. A. 1875, Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung 2. A. 1875, Das preußische Familien- und Eherecht 2. A. 1875, Feldpolizei-Ordnung 4. A. 1875, Kreisordnung für die Provinzen Preußen Brandenburg Pommern Posen Schlesien und Sachsen 7. A. 1875, Allgemeine deutsche Wechselordnung 4. A. 1875, Kletke/Gottschick Der preußische Haus- und Geschäftsekretär 2. A. 1875, Die Rechtsverhältnisse der Reichsbeamten 2. A. 1876, Die Verfassung der Verwaltungsgerichte 1876

EBMEYER, O.; geb. um 1830; Verö.: Zusammenstellung des Provinzialkirchen- und Schulrechts 1853, Die preußische Elementarschule 1861, 2. A. 1862

KIRSCH, Karl; geb. um 1830; Verö.: Das deutsche Volkschulrecht 1854

MOOREN, J.; geb. um 1830; Verö.: Über Eigentum und Benützung der Kirchhöfe 1857, Zum rheinpreußischen Kirchen- und Schulrecht 1870

WALTER, Oscar Emil; geb. um 1850; Verö.: Königlich-sächsisches Gesetz das Volkschulwesen betreffend 1874, 2. A. (Das königlich-sächsische Volkschulrecht) 1875, Die Verfassungsgesetze des Königreichs Sachsen 1875

SCHARNAGL, Anton, Bischof Dr.; geb. München 15. 11. 1877; gest. 19. 01. 1955; WG.: Studium Philosophie, Theologie, Rechtswissenschaft Univ. München, Bonn, 1906 Promotion Dr. theol., 1908 Habilitation Univ. München (theol. Fak.), Priv.-Doz. (Kirchenrecht), 1911 ao. Prof. philosophisch-theologische Hochschule Freising, 1919 o. Prof. philosophisch-theologische Hochschule Freising, 1929/1930 Rektor, 1920-1933 Landtagsabgeordneter Bayern, 1930 Domdekan München, 1934 erzbischöflicher Offizial, 1943 Weihbischof München, Dompropst; F.: Kirchenrecht, weiter Rechtsgeschichte; Verö.: Das feierliche Gelübde als Ehehindernis in seiner geschichtlichen Entwicklung 1907 (Dissertation), Der Begriff der Investitur in den Quellen und der Literatur des Investiturstreites 1908 (Habilitationsschrift), Bayerisches Volksschulrecht 1913, Bayerisches Staatskirchenrecht 1915, Das neue kirchliche Gesetzbuch 1918, Die Schulpolitik in Bayern seit der Revolution 1924, Die kanonistische Sammlung der Handschrift von Freising 1924, Katholisches Eherecht 1935, Das neue deutsche Ehegesetz 1939, Kirchliche Eheschließungsformen 1949, Die Säkular-Institute 1951; Son.: Kürschner 1925, Kürschner 1926, Kürschner 1928/1929, Kürschner 1931, Kürschner 1935, kein Jurist, Nachruf ZRG KA 72, 539ff., DBE 8, 568

WENDE, Erich; geb. Stargard/Pommern 14. 09. 1884; gest. Bonn 29. 09. 1966; WG.: Vater Gymnasiallehrer, Studium Rechtswissenschaft Univ. Breslau, München, 1910 Richter, 1913 Justitiar Provinzialschulkollegium Münster, 1917 Kultusministerium Preußen, 1923-1926 Kurator Univ. Kiel, 1932 Ministerialdirektor, 1933 Zwangspensionierung, Landgerichtsdirektor Berlin, 1945 Präsident Justizprüfungsamt, 1947 Staatssekretär Kultusministerium Niedersachsen, 1950-1953 Kulturabteilungsleiter Bundesinnenministerium; F.: Staatsrecht, Verwaltungsrecht; Verö.: Gegenwartsprobleme des Schulrechts 1929, Grundlage des preußischen Hochschulrechts 1930, Die pädagogische Akademie als Hochschule 1930; Son.: Kürschner 1928/1929, Kürschner 1931, Kürschner 1935, 1954-1961 Präsident deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, DBE

GERBER, Hans, Prof. Dr.; geb. Altenburg/Thüringen 29. 09. 1889; gest. Freiburg im Breisgau 16. 10. 1981; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1923 Promotion, 13. 11. 1923 venia legendi Univ. Marburg, 01. 04. 1925-31. 03. 1926 Lehrstuhlvertretung Univ. Marburg, 29. 07. 1927 ao. Prof., 01. 10. 1929 o. Prof. Univ. Tübingen, 1934 o. Prof. Univ. Leipzig, 1941 o. Prof. Univ. Freiburg im Breisgau, 1957 emeritiert; F.: Verwaltungsrecht; Verö.: Auf dem Weg zum neuen Reiche 1935, Der Wandel der Rechtsgestalt der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau 1957; Son.: Kürschner 1926, 1928/1929, 1931, 1935, 1940/1941, 1950, 1954, 1961, 1966, 1970, 1933 in SA überführt, NS-Kraftfahrkorps, NSV,  NS-Rechtswahrerbund, Mitarbeit Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften, Beiträge zum Hochschulrecht hg. v. Bullinger Martin/Hesse Konrad/Kimminich Otto (Festschrift) (Schriftenverzeichnis 267-268), Catalogus professorum academiae Marburgensis 96, Stolleis, M., Geschichte des öffentlichen Rechts in Deutschland, Bd. 3, Staats- und Verwaltungsrechtswissenschaft in Republik und Diktatur 1914-1945, 1999, 197, 292, Klee Ernst Das Personenlexikon zum Dritten Reich 2003, 179

LANDÉ, Walter; geb. Pleschen/Posen 21. 10. 1889; gest. Vereinigte Staaten von Amerika 1938; WG.: 1908 Studium Rechtswissenschaft Univ. Freiburg im Breisgau, Genf, Berlin, 1920 Mitglied Provinzialschulkollegium Magdeburg, 1921 Verwaltungsdienst Ministerium für Wissenschaft Kunst und Volksbildung Preußen, 1923 Ministerialrat (Schulgesetzgebung), 1929-1933 Reichsrat, 1931-1933 Doz. Univ. Berlin, deutsche Hochschule für Politik, Verwaltungsakademie Berlin, 1933 Entlassung, 1937 Emigration Vereinigte Staaten von Amerika, LB Univ. New York; Verö.: Preußisches Schulrecht 1933

JUNCKERSTORFF, Kurt, Prof. Dr.; geb. 17. 06. 1899; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1933 Doz. Univ. Pécs/Ungarn, 1934 Gastdoz. Budapest, 1933 Univ. Prag, 1936 Habilitation, 1936 Univ. Prag, 1947 ao. Prof. Univ. St. Louis USA, 1953 o. Prof; F.: Schulrecht, Minderheitenrecht; Verö.: Das Schulrecht der deutschen Minderheit in Polnisch-Oberschlesien 1930, Systematik des internationalen Minderheitenrechts 1937; Son.: Kürschner 1954

HEITZER, Sebastian; geb. um 1900; WG.: 1927 Promotion Univ. Erlangen; F.: öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaft; Verö.: Die schulrechtlichen Bestimmungen des bayerischen Konkordats von 1925 und die Weimarer Verfassung 1927 (Dissertation); Son.: Kürschner 1966, 1970

ERMACORA, Felix, Prof. Dr.; geb. Klagenfurt 13. 10. 1923; gest. Wien 24. 02. 1995; WG.: Vater Bahnbeamter, 1943 Matura Realgymnasium Regensburg, 1942-1945 Wehrdienst, Studium Rechtswissenschaft Univ. Innsbruck, Studienaufenthalt Paris, 1948 Promotion, 1948-1950 wiss. MA und wiss. Ass. Univ. Innsbruck (Walter Antoniolli), 1951 Habilitation Univ. Innsbruck (allgemeine Staatslehre, österreichisches Verfassungsrecht) (Walter Antoniolli, Godehard Ebers), 1952-1957 Verfassungsdienst Bundeskanzleramt, 1954 Habilitation Univ. Wien (Ludwig Adamovich), 13. 12. 1956 ao. Prof. Univ. Innsbruck, 1958 Berater Landesregierung Tirol (Südtirolfrage), 1959 Mitglied Europäische Menschenrechtskommission, 14. 02. 1961 o. Prof. Univ. Innsbruck, 30. 04. 1964 Univ. Wien, 1971-1990 Nationalratsabgeordneter (ÖVP), 1973 Grundrechtsreformkommission, 1978 Vorsitzender Datenschutzkommission, 1979 Wehrsprecher ÖVP, 30. 09. 1994 emeritiert; F.: öffentliches Recht, Verwaltungswissenschaft, allgemeine Staatslehre, Staatsrecht, Verwaltungsrecht; Verö.: Das Wesen und die Grundformen der Zentralisation und Dezentralisation 1953 (Habilitationschrift), Österreichs Staatsvertrag und Neutralität 1957, 2. A. 1975 u. d. T. 20 Jahre österreichische Neutralität, Der Minderheitenschutz in der Arbeit der Vereinten Nationen 1964, Allgemeine Staatslehre  Bd. 1/ Bd. 2 1970, Diskriminierungsschutz und Diskriminierungsverbot in der Arbeit der Vereinten Nationen 1971, Österreichisches Hochschulrecht 1972 (Hg.), Nationalitätenkonflikt und Volksgruppenrecht 1978, Grundriss einer allgemeinen Staatslehre 1979, Die Entstehung der Bundesverfassung 1920 4 Bände 1986-1993, Der Minderheitenschutz im Rahmen der Vereinten Nationen 1988, Grundriss der Menschenrechte in Österreich 1988, Die europäische Menschenrechtskonvention in der Rechtsprechung der österreichischen Gerichte hg. v. Ermarcora Felix/Nowak Manfred/Tretter Hannes 1993, Grundrechte der europäischen Volksgruppen 1993, Ermacora Felix/Pan Christoph Volksgruppenschutz in Europa 1995, Ermacora Felix/Pan Christoph Grundrechte der europäischen Volksgruppen 1993, Volksgruppen im Spannungsfeld von Recht und Souveränität in Mittel- und Osteuropa 1993, Die österreichische Bundesverfassung und Hans Kelsen 1982; Son.: Kürschner 1954, 1961, 1966, 1970, 1989 Dr. h. c. Univ. Köln, Todestag ungewiss (25. 02. 1995 DBE), Die Evolution des öffentlichen Rechts hg. v. Stadler-Richter (Festschrift) (Schriftenverzeichnis 297-308) 1974, Würdigung FAZ v. 02. 12. 1985 (Konitzer Hanni), Fortschritt im Bewußtsein der Grund- und Menschenrechte hg. v. Nowak Manfred/Steurer Dorothea/Tretter Hannes (Festschrift) 1988 (Schriftenverzeichnis 651-676), DBE, Nachruf Archiv des Völkerrechts 1995, 305 (Kimminich Otto), Lichtmannegger Susanne Die rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck 1945-1955 1999, 106

THIEME, Werner, Univ.-Prof. Dr.; Universität Hamburg, Johnsallee 68, D 20146 Hamburg, Deutschland; Tel. 040/42838/2627; Fax 040/42838/5062; http://www.jura.uni-hamburg.de/personen/thieme/; Berggartenstraße 14, D 29223 Celle, Deutschland; Tel. 05141/37369; Fax 05141/931373; geb. Celle 13. 10. 1923; WG.: Vater Senatspräsident, Kriegsteilnahme, zweimalige Verwundung, 1945 Studium Rechtswissenschaft, Staatswissenschaft Univ. Göttingen, 1948 erste jur. Staatsprüfung, 1951 Promotion Univ. Göttingen, 1952 zweite jur. Staatsprüfung, Geschäftsführer Hochschulverband, 1955 Habilitation Univ. Hamburg (Hans Peter Ipsen), 1956 ao. Prof. Univ. Saarbrücken, 1958 o. Prof. Univ. Saarbrücken, 1962 Univ. Hamburg, 1988 emeritiert, Rechtsanwalt Celle; F.: Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Kirchenrecht, Verwaltungslehre, Sozialrecht; Verö.: Deutsches Hochschulrecht 1956 (Habilitationsschrift), 2. A. 1986, Reichskonkordat und Länder 1956 (29 S.), Die Anfertigung von rechtswissenschaftlichen Doktorarbeiten 1958, 2. A. 1960, Der öffentliche Dienst in der Verfassungsordnung 1961, Subsidiarität 1962, Integrierte oder administrative Gesamthochschule 1975, 2. A. 1975, 3. A. 1976, Grundprobleme des Hochschulrechts 1978, Entscheidungen in der öffentlichen Verwaltung 1981, Das öffentliche Dienstrecht 1984, Verwaltungslehre 1967, 2. A. 1969, 3. A. 1977, 4. A. 1984, Privathochschulen in Deutschland 1988, Einführung in die Verwaltungslehre 1995, Die Verfassungen Europas 1997, Verfassung der freien und Hansestadt Hamburg 1998, Niedersächsiche Gemeindeordnung 1992, 2. A. 1994, Kommentar zur niedersächsischen Gemeindeordnung 1992, 2. A. 1994, 3. A. 1997, Das deutsche Personenrecht 2003; Son.: 1958-1962 Mitglied VerfG Saarland, Kürschner 1961, Kürschner 1966, Kürschner 1970, 1988-1998 Mitglied VerfG Hamburg, Festschrift 1988, Festschrift hg. v. Becker Bernd/Bull Hans Peter/Seewald Otfried 1993 (Schriftenverzeichnis 1131-1158), Mitglied braunschweigische wissenschaftliche Gesellschaft, Würdigung FAZ 13. 10. 2003 (Mü.), Festgabe hg. v. Bull Hans Peter 2003

ZACHER, Hans F., Prof. Dr. Dr. h. c. mult.; Max-Planck-Institut f. Sozialrecht, Amalienstraße 33, D 80799 München, Deutschland; Tel. 089/38602/502; Fax 089/38602/590; zacher@mpipf-muenchen.mpg.de; http://www.mpipf-muenchen.mpg.de/MPISR; Starnbergerweg 7, D 82343 Pöcking, Deutschland; Tel. 08157/1384; geb. Erlach am Inn 22. 06. 1928; WG.: 1934-1939 Volksschule Erlach, 1939-1944 Oberschule Simbach am Inn, 1944 Luftwaffenhelfer, 1945 Arbeitsdienst, 1946 Oberrealschule Passau, 1947 Abitur, Studium Rechtswissenschaft Univ. Bamberg, Erlangen, München, 1951 erste jur. Staatsprüfung, 1952 Promotion Univ. München (Hans Nawiasky), 1954 wiss. Ass. Univ. München, 1955 zweite jur. Staatsprüfung München, 1955-1963 Innenverwaltung Bayern, 1955/1956 VerwGH Bayern, 1956-1960 BVerfG, 1962 Habilitation Univ. München (Hans Nawiasky/Theodor Maunz), Priv.-Doz. Univ. München, 01. 03. 1963 o. Prof. Saarbrücken, 1971 Univ. München Nachfolge Theodor Maunz), 1974 Leiter Projektgruppe für internationales und vergleichendes Sozialrecht Max-Planck-Gesellschaft München, 1980 Direktor Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht, 1990-1996 Präsident Max-Planck-Gesellschaft, 1996 emeritiert; F.: allgemeine Staatslehre, Staatsrecht, Verwaltungsrecht, öffentliches Recht, Sozialrecht, Sozialrechtsvergleichung, europäisches Sozialrecht, internationales Sozialrecht; Verö.: Freiheit und Gleichheit in der Wohlfahrtspflege 1964, Sozialpolitik und Menschenrecht in der Bundesrepublik Deutschland 1968, Die Lehre des Sozialrechts an den Universitäten der Bundesrepublik Deutschland 1968, Freiheitliche Demokratie 1969, Arbeitskammern im demokratischen und sozialen Rechtsstaat 1971, Bericht über das in der Bundesrepublik Deutschland geltende Wirtschaftsrecht 1973, Hochschulrecht und Verfassung 1973, Vorhaben des Sozialgesetzbuches 1973, Materialien zum Sozialgesetzbuch 1974-1979, Internationales und europäisches Sozialrecht (Quellen) 1976, Sozialgesetzbuch (Textausgabe) 1976ff., Staat und Gewerkschaften 1977, Sozialpolitik und Verfassung im ersten Jahrzehnt der Bundesrepublik Deutschland 1980 (Habilitationsschrift), Wahlfach Sozialrecht 1981, Einführung in das Sozialrecht 1983, 2. A. 1983, 3. A. 1985, Die Versorgung der Beamten Richter und Soldaten 1984, Forschung Gesellschaft und Gemeinwesen 1993, Abhandlungen zum Sozialrecht 1993; Son.: Kürschner 1966, 1970, 2005, Dr. h. c. 1991 Univ. Löwen (Leuven), 1995 Univ. Breslau, 1997 Univ. Szeged, 2000 Univ. Athen, 1996 Ph. D. h. c. Weizmann Institute of Science Rehovot/Israel, 1979 Vorstand der Gesellschaft für Rechtsvergleichung, 1981 Mitglied bayerische Akademie der Wissenschaften, 1986 Vorsitzender der Vereinigung der deutschen Staatsrechtslehrer, 1988 Vorsitz deutscher Sozialrechtsverband (Ehrenvorsitz), 1990 Mitglied Academia Europea, 1992 korrespond. Mitglied kroatische Akademie der Wissenschaften, 1994 Mitglied päpstliche Akademie für Sozialwissenschaften usw., Verfassung Theorie und Praxis des Sozialstaats (FS zum 70. Geburtstag) hg. v. Ruland Franz/Maydell Bernd Baron von/Papier Hans-Jürgen 1998 (mit Biografie durch Ruland Franz), Würdigung NJW 1998, 1926 (Ruland Franz), NJW 2003, 1853 (Lerche Peter), Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht 2003, 243 (Becker Ulrich)

PFEIL, Erich; geb. um 1930; Verö.: Das Schulrecht in Hessen 1961, Hessische Verfassungs- und Verwaltungsgesetze (Lbl.) hg. v. Fuhr Eberhard/Pfeil Erich, 76. A. 2004, 78. A. 2005

DENNINGER, Erhard, Prof. Dr.; Universität Frankfurt am Main - FB Rechtswissenschaft, Senckenberganlage 31, D 60325 Frankfurt am Main, Deutschland; Tel. 069/798/28689; http://web.uni-frankfurt.de/fb01/Denninger/Index.html; Am Wiesenhof 1, D 61462 Königstein, Deutschland; Tel. 06173/78988; Fax 06173/78988; Denninger@jur.uni-frankfurt.de; geb. Kortrijk/Belgien 20. 06. 1932; WG.: Studium Rechtswissenschaft Univ. Tübingen, Lausanne, Mainz, 1958 Promotion Univ. Mainz, 1960 zweite jur. Staatsprüfung Stuttgart, Ass., 1966 Habilitation Univ. Mainz (Peter Schneider), Lehrtätigkeit Univ. Mainz, 1967 Prof. Univ. Frankfurt am Main, 1970 Rektor, 1973 Abteilungsleiter Kultusministerium Hessen, 1974 a. D., 1999 als Prof. emeritiert; F.: öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Grundrechte, Menschenrechte, Polizeirecht, Hochschulrecht, Arzneimittelrecht; Verö.: Traditionsfunktion des Seekonnossements im internationalen Privatrecht 1959 (Dissertation), Rechtsperson und Solidarität - Ein Beitrag zur Phänomenologie des Rechtsstaates unter besonderer Berücksichtigung der Sozialtheorie Max Schelers 1967 (Habilitationsschrift), Polizei in der freiheitlichen Demokratie 1968, Staatsrecht Band 1 1973, Polizei und Strafprozess im demokratischen Rechtsstaat (Mitverf. Lüderssen K.) 1978, Staatsrecht Band 2 1979, Arzneimittel-Richtlinien 1981, Hochschulrahmengesetz (Hg.) 1984 mit Nachtrag 1986, Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Normsetzung im Umwelt- und Technikrecht 1990, Der gebändigte Leviathan 1990 (Aufsätze), Handbuch des Polizeirechts (Mitverf. Lisken H. u. a.) 1992, 2. A. 1996, 3. A. 2001, Menschenrechte und Grundgesetz 1994, Verfassungsrechtliche Fragen des Ausstiegs aus der Nutzung der Kernenergie 2000, Kommentar zum Grundgesetz (Mitherausgeber und Mitautor) 3. A. 2001; Son.: Kürschner 2005, 1993/1994 Fellow des Wissenschaftskollegs Berlin, 1995-2000 stellvertretender Richter VerfGH Thüringen, a. D., Würdigung NJW 2002, 1855 (Stolleis Michael), Kritische Justiz 2002, 273 (Frankenberg Günter)

STEIN, Ekkehart, Prof. Dr.; Universität Konstanz, Universitätsstraße 10, D 78464 Konstanz, Deutschland; Tel. 07531/88/2329; Fax 07531/884457; sonja.ortner@uni-konstanz.de; http://www.uni-konstanz.de/FuF/Jura/Fachbereich/emeritierteprofs.htm; Mägdebergstraße 16b, D 78224 Singen, Deutschland; Tel. 07731/948571; geb. Breslau 24. 09. 1932; WG.: Schule Erfurt, Studium Univ. Berlin (FU), Frankfurt am Main, 1955 erste jur. Staatsprüfung, 1959 zweite jur. Staatsprüfung, 1957 Promotion, 1965 Habilitation Univ. Bonn, 1965 Priv.-Doz. Univ. Bonn, 1965 o. Prof. Univ. Kiel, 1968 Univ. Konstanz, 2000 emeritiert; F.: Staatsrecht, Verwaltungsrecht; Verö.: Der Mensch in der pluralistischen Demokratie 1964, Die Grenzen des dienstlichen Weisungsrechts 1965, Die Wirtschaftsaufsicht 1967, Das Recht des Kindes auf Selbstentfaltung in der Schule 1967, Staatsrecht 1968, 3. A. 1973, 4. A. 1975, 5. A. 1976, 6. A. 1978, 7. A. 1980, 8. A. 1982, 9. A. 1984, 10. A. 1986, 11. A. 1988, 12. A. 1990, 13. A. 1991, 14. A. 1993, 15. A. 1995, 16. A. 1998, Stein Ekkehart/Frank Götz Staatsrecht 17. A. 2000, 18. A. 2002, 19. A. 2004, 20. A. 2007, Gewissensfreiheit in der Demokratie 1971, Vermögenspolitik und Grundrechte 1974, Qualifizierte Mitbestimmung unter dem Grundgesetz 1976, Arbeiterselbstverwaltung 1980, Stein Ekkehart/Roell M. Handbuch des Schulrechts 1988, 2. A. 1992, Demokratisierung der Marktwirtschaft 1995, Physisches und psychisches Sein 2000, Die rechtswissenschaftliche Arbeit 2000; Son.: Kürschner 1970, Demokratie in Staat und Wirtschaft (FS) hg. v. Faber Heiko 2002, Kürschner 2005

BALDUS, Manfred, Vors. Richter a. D. Prof. Dr.; Universität Köln - Institut für Kirchenrecht und rheinische Kirchenrechtsgeschichte, Albertus-Magnus-Platz, D 50923 Köln, Deutschland; Tel. 0221/470/3777; Fax 0221/470/6332; Manfred.Baldus@institut-kirchenrecht.de; http://www.institut-kirchenrecht.de/Mitarbeiter.htm; Schimmelsweg 4, D 53894 Mechernich, Deutschland; Tel. 02443/4157; Fax 02443/4157; manfred.baldus@gmx.de; geb. Haan 07. 03. 1935; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1964 Promotion, 1965 wiss. MA. Univ. Köln, 1977-2000 vorsitzender Richter LG Köln; F.: Kirchenrecht, Bildungsrecht, Schulrecht; Verö.: Die philosophisch-theologischen Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland 1965 (Dissertation), Kirchliches Schulrecht 1992, Katholische freie Schulen im staatlichen und kirchlichen Recht 2001, Die Einheit der Rechtsordnung 1995, Entscheidungen in Kirchensachen seit 1946 hg. v. Lentz Hubert/Muckel Stefan/Baldus Manfred 1963-2005 39 Bände; Son.: 1980 LB Univ. Osnabrück, 1981 Univ. Köln, 1989 Hon.-Prof. Univ. Köln, weitere Beiträge (kirchliches Hochschulrecht, kirchliche Rechtsgeschichte), Kürschner 2005

NIEHUES, Norbert, Vors. Richter a. D.  Dr.; Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, D 10593 Leipzig, Deutschland; Tel. 0341/2007/0; Fax 0341/2007/1000; Brodberg 32, D 14532 Kleinmachnow, Deutschland; geb. Stadtlohn 15. 08. 1935; WG.: 1955 Studium Rechtswissenschaft, Staatswissenschaft Univ. Köln, Freiburg im Breisgau, Münster, 1959 erste jur. Staatsprüfung, 1963 Promotion, 1964 zweite jur. Staatsprüfung, 1964 Richter VerwG, OVerwG Münster, 1977 Richter BVerwG, 01. 02. 1991 vorsitzender Richter BVerwG; Verö.: Schul- und Prüfungsrecht 1976, 2. A. 1983, Schul- und Prüfungsrecht Band 2 Prüfungsrecht 3. A. 1994, 4. A. 2005, Schul- und Prüfungsrecht Band 1 Schulrecht 3. A. 2000, 4. A. 2006; Son.: 1969-1977 LB für öffentliches Recht Univ. Münster, 1995-1998 Univ. Berlin (HU)

QUAMBUSCH, Erwin, Prof. Dr.; Postfach 101113, Kurt-Schumacher-Straße 6, D 33511 Bielefeld, Deutschland; Tel. 0521/1062244; Trakehnerweg 50, D 48308 Senden, Deutschland; Tel. 02597/8504 oder 07671/860; geb. Dortmund 12. 06. 1937; WG.: Beamter der Kommunal- und Staatsverwaltung, 1964 Dipl.-Kameral., 1967 Studium Rechtswissenschaft, 1973 Promotion, 1974 zweite jur. Staatsprüfung, 1978 Prof. FH Bielefeld; F.: öffentliches Recht, Behindertenrecht, Beamtenrecht, Hochschulrecht, Verwaltungsprozessrecht; Verö.: Die Persönlichkeit des Kindes als Grenze der elterlichen Gewalt 1973 (Dissertation), Prüfungsregelungen im öffentlichen Dienst 1978, Recht und genetisches Programm 1983, Das Recht der geistig Behinderten 1984, 2. A 1985, 3. A. 1995, 4. A. 2001, Das Haftungsrecht in der Arbeit mit geistig Behinderten 1987, Einführung in das öffentliche Recht 1993, Einführung in das Recht 2000; Son.: rund 120 Aufsätze (besonderes Verwaltungsrecht, Verwaltungsprozessrecht)

AVENARIUS, Hermann, Prof. Dr.; Deutsches Institut für internationale pädagogische Forschung, Schlossstraße 29, D 60486 Frankfurt am Main, Deutschland; Tel. 069/24708/204; Fax 069/24708/338; avenarius@dipf.de; geb. Hamm/Westfalen 02. 01. 1938; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1972 Promotion Dr. iur., 1975 o. Prof. Deutsches Institut für internationale Pädagogik; F.: Bildungsrecht, Staatskirchenrecht, Verwaltungswissenschaft; Verö.: Die Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland 1995, 2. A. 1997, 3. A. 2001, Schulrechtskunde (begr. v. Heckel Hans), 7. A. 2000, Einführung in das Schulrecht 2001; Son.: Kürschner 2005, Döbert H. Bildung vor neuen Herausforderungen (Festschrift zum 65. Geburtstag) 2003

WALDEYER, Hans-Wolfgang, Prof. Dr.; geb. um 1940; Verö.: Vertrauenshaftung kraft Anscheinsvollmacht bei anfechtbarer und nichtiger Bevollmächtigung 1969 (Dissertation),  Das Recht der Fachhochschulen 1995,  Die Fachhochschulen im bayerischen Hochschulrecht 1999

LOSCHELDER, Wolfgang, Prof. Dr.; Universität Potsdam, Am Neuen Palais 10, D 14469 Potsdam, Deutschland; Tel. 0331/977/1220; Fax 0331/977/1089; Loscheld@uni-potsdam.de; http://www.uni-potsdam.de/rektorat/mitglieder/rek_leben.html; Sonnenlandstraße 5, D 14471 Potsdam, Deutschland; Tel. 0331/973680; Fax 0331/9511995; geb. Rom 25. 07. 1940; WG.: 1960 Studium Univ. Bonn, 1965 erste jur. Staatsprüfung, 1971 zweite jur. Staatsprüfung, 1976 Promotion Univ. Bonn, 1980 Habilitation Univ. Bonn, 1981 Prof. Univ. Bochum, 1991 Prof. Univ. Potsdam, 1995 Rektor; F.: öffentliches Recht, Staatskirchenrecht, Hochschulrecht, öffentliches Dienstrecht, Lebensmittelrecht; Verö.: Kommunale Selbstverwaltungsgarantie und gemeindliche Gebietsgestaltung 1976 (Dissertation), Vom besonderen Gewaltverhältnis zur öffentlich-rechtlichen Sonderbindung 1982 (Habilitationsschrift), Die Befugnis des Gesetzgebers zur Disposition zwischen Gemeinde- und Kreisebene - Aufgabenverteilung und Aufsichtszuordnung nach dem Maßstab des Art. 28 Abs. 2 GG 1986; Strukturreform der Bundeseisenbahnen durch Privatisierung? - Zur verfassungsrechtlichen Problematik einer Neuordnung des Bundeseisenbahnwesens nach der Konzeption der Bundesregierung 1993; Son.: 2004 Vorsitzender der Deutschen Lebensmittelbuchkommission, Kürschner 2005

BRÜNNER, Christian, o. Univ.-Prof. Dr.; Universität Graz, Universitätsstraße 15/C 3, A 8010 Graz, Österreich; Tel. 0316/380/3367; Fax 0316/380/9450; christian.bruenner@unigraz.at; http://www.uni-graz.at/~bruenn/; Lange Gasse 31/IV/42, A 8010 Graz, Österreich; Tel. 0676/5333456; Fax 0316/685389; geb. Mürzzuschlag 12. 02. 1942; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1966 Promotion, 1976 Habilitation, Univ.-Doz., Oberassistent Univ. Graz, 1978 ao. Univ.-Prof., 1980 o. Univ.-Prof., 1985-1989 Rektor Univ. Graz, 1987-1989 Vorsitzender der österr. Rektorenkonferenz, 1991-1995 Präsident des österreichischen Akademikerbunds, 1990-1994 Nationalratsabgeordneter und Wissenschaftssprecher ÖVP, 1996-2000 Landtagsabgeordneter und Klubobmann Liberales Forum; F.: Verwaltungswissenschaft, öffentliches Recht, Umweltrecht, Hochschulmanagement; Verö.: Die disziplinäre Verantwortung der Studenten an österreichischen Hochschulen 1970, Politische Planung im parlamentarischen Regierungssystem 1978 (Habilitationsschrift), Brünner/Pauger Das System des Rechts der österreichischen Kreditwirtschaft 1980, Korruption und Kontrolle (Hg.) 1981, Bildung ohne Schule hg. v. Brünner/Steinbach 1982, Grundriss der Verwaltungslehre hg. v. Brünner/Wenger/Oberndorfer 1983, Universität zwischen Traum und Wirklichkeit 1986, Die Rechtsstellung des Rektors 1988, Vom Glanz und Elend der Universität 1990, Technikfolgenabschätzung hg. v. Brünner/Neisser 1993, Rechtsfragen der vollrechtsfähigen Universität hg. v. Berka Walter/Brünner Christian/Hauser Werner 2003; Son.: Kürschner 2005, Vorstandsvorsitzender APS - European Programme for Technologies & Training, Hochschulrecht/Hoschschulmanagment/Hochschulpolitik hg. v. Schnedl Gerhard/Brünner Christian 2003 (Festschrift)

KICKARTZ, Peter, Kanzler Dr.; Technische Universität Clausthal, Adolph-Roemer-Straße 2A, D 38678 Clausthal-Zellerfeld, Deutschland; geb. Raumland 16. 02. 1942; WG.: 1961 Abitur, 1961 Soldat auf Zeit, Studium Rechtswissenschaft Univ. Bonn, 1968 erste jur. Staatsprüfung, 1973 zweite jur. Staatsprüfung, Dt. Univ.-Ztg., Referent  Westdeutsche Rektorenkonferenz für Hochschulrecht und Strukturreform, 1975 wiss. Ass. Univ. Mannheim, 1979 Referent Präsidialabteilung Univ. Gießen, 1983 Promotion, 1989 Kanzler Technische Univ. Clausthal; Verö.: Entwurf eines Landesgesetzes über den Hochschulzugang 1976, Ermittlungsmassnahmen zur Gefahrerforschung und einstweilige polizeiliche Anordnungen - das Vorfeld der Polizeigefahr (Gefahrenabwehr) 1984, Vor- und Nachteile des Globalhaushalts 2000

POST, Alfred, Kanzler; Techn. Universität Dresden, Mommsenstraße 13, D 01062 Dresden, Deutschland; Tel. 0351/463/4717; geb. Wesel 24. 08. 1942; WG.: Studium Rechtswissenschaft, erste jur. Staatsprüfung, zweite jur. Staatsprüfung, RA Münster, 1967 Personal- und Organisationsdezernent Univ./GH Essen, 1984 auch Vizekanzler Univ./GH Essen, 1991 Kanzler Technische Univ. Dresden; Verö.: Post Alfred/Braun R. Öffentliches Dienstrecht Band 1 1991, Hochschulrecht Sachsen 1998

SEIDLER, Hanns Hermann, Kanzler Prof. Dr.; Technische Universität Darmstadt, Karolinenplatz 5, D 64289 Darmstadt, Deutschland; Tel. 06151/16/2128; Fax 06151/16/5511; kanzler@tu-darmstadt.de; http://www.tu-darmstadt.de/praesidium/kanzler/personalia.tud; Elfengrund 59, D 64297 Darmstadt, Deutschland; Tel. 06151/62193; Fax 06151/601301; sabseidler@web.de; geb. Dudenhofen 28. 12. 1943; WG.: 1963 Abitur, 1963 Studium Univ. Frankfurt am Main, Berlin (FU), Freiburg im Breisgau, 1967 erste jur. Staatsprüfung, wiss. Ass. Univ. Freiburg im Breisgau, 1971 zweite jur. Staatsprüfung, 1971 Promotion Univ. Freiburg im Breisgau, 1972 Referent Verwaltung TU Darmstadt, 1982 LB TU Darmstadt, 1985 Kanzler TU Darmstadt, 1997 Sprecher der deutschen Universitätskanzler; Verö.: Rechtsschutz bei staatlicher Wirtschaftsplanung 1973 (Dissertation), Das vergessene Stabilitätsgesetz 1984, Hessisches Hochschulrecht 1995, Globalhaushalte 1996, Innovationsstrategie für Universitäten 1998, Kommentierung des HRG 2000, Vom Gesetzgebungsstaat zur Vertragsgesellschaft 2003, Unternehmensrechnung an Hochschulen 2002, Hochschulfinanzierung 2003; Son.: 2000 Hon.-Prof. TU Darmstadt

EISELT, Gerhard, Prof. Dr.; Von-Wetterstein-Straße 6, D 14195 Berlin, Deutschland; geb. um 1945; WG.: Studium Rechtswissenschaft, Promotion; F.: bürgerliches Recht, Handelsrecht; Verö.: Grundriss des Schulrechts in Berlin 1980; Son.: Hon.-Prof. Univ. Berlin (FU)

FRANKENBERG, Günter, Prof. Dr. Dr.; Universität Frankfurt am Main, Senckenberganlage 31, D 60325 Frankfurt am Main, Deutschland; Tel. 069/798/22991; Fax 069/798/22722; frankenberg@jur.uni-frankfurt.de; http://www.jura.uni-frankfurt.de/ifoer1/frankenberg/index.html; Buchrainweg 17, D 63069 Offenbach, Deutschland; geb. Karlshafen 19. 06. 1945; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1972 erste jur. Staatsprüfung, 1974 zweite jur. Staatsprüfung, 1978 Promotion Dr. phil. TU München, wiss. MA. Max-Planck-Institut Starnberg, 1981 Promotion Dr. iur. Univ. Bremen, 1984 Prof. FH Frankfurt am Main, 1993 o. Prof. Univ. Frankfurt am Main; F.: öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Rechtsvergleichung; Verö.: Verrechtlichung schulischer Bildung 1978 (phil. Dissertation), Schulrecht 1984, AIDS-Bekämpfung im Rechtsstaat 1988, Die Verfassung der Republik 1996, Autorität und Integration 2003, Das Grundgesetz 2004, Bilderverbot 2004

BREITBACH, Michael, Dr.; Universitätskanzler, Posener Straße 17, D 35394 Gießen, Deutschland; Tel. 0641/9912030; geb. Frankfurt am Main 08. 10. 1947; WG.: Studium Rechtswissenschaft Univ. Frankfurt am Main, Heidelberg, 1971 erste jur. Staatsprüfung, 1975 zweite jur. Staatsprüfung, 1975 wissenschaftlicher Mitarbeiter Univ. Gießen (Helmut Ridder), 1981 Rechtsanwalt Marburg, 1982 Lehrer an der Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden, 1989 Referent für Hochschulrecht, 1992 Leiter der Zentral- und Rechtsabteilung Univ. Gießen, 1993 Promotion, 1995 Universitätskanzler Univ. Gießen; F.: Verwaltungsrecht, Hochschulrecht; Verö.: Versammlungsrecht 1992 (mit Ridder und Rühl), Die Bannmeile als Ort der Versammlung 1994

RIEDEL-SPANGENBERGER, Ilona, Prof. Dr. theol. Dr. iur. can.; geb. Duisburg 05. 11. 1948; gest. Mainz 16. 07. 2007; WG.: Vater Kaufmann, Studium der katholischen Theologie, Altertumswissenschaften, Philosophie Univ. Münster, Rom, 1973 Staatsprüfung Münster, Dezernentin für ökumenische Fragen des Bistums Münster, 1977 Promotion Münster, 1984 Doz. Univ. Osnabrück, 1988 Habilitation (Theologie), 1990 o. Prof. für Kirchenrecht theologische Fakultät Trier, 1993 Promotion Rom, 1996 Prof. Univ. Mainz (Kirchenrecht, kirchliche Rechtsgeschichte, Staatskirchenrecht); F.: katholische Theologie, Kirchenrecht, Verfassungsrecht, Sakramentenrecht, Strafrecht, Ökumene und Kirchenrecht, Hochschulrecht, Staatskirchenrecht; Verö.: Trennung von Tisch Bett und Wohnung und das Herrenwort 1978 (Dissertation), Recht im Bistum Münster 1980,  Sendung in der Kirche 1991 (Habilitationsschrift Theologie), Grundbegriffe des Kirchenrechts 1992, Die Sakramente der Initiation 2000, Lexikon für Kirchen- und Staatskirchenrecht hg. v. Campenhausen Axel Frhr. v./Sebott Reinhold/Riedel-Spangenberger Ilona 2000ff., Leitungsstrukturen der katholischen Kirche 2002; Son.: 1999-2002 Vorsitzende des katholisch-theologischen Fakultätentags

SOFSKY, Günther, Prof. Dr.; D, Deutschland; Weidmannstraße 71, D 55131 Mainz, Deutschland; gsofsky@t-online.de; geb. um 1950; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1955 Promotion Univ. Mainz; F.: Jugendrecht, Sozialrecht, Schulrecht; Son.: 1983 Hon.-Prof. Univ. Mainz

STAUPE, Jürgen, Dr.; geb. um 1950; Verö.: Schulrecht von A-Z, 4. A. 1996, 6. A. 2007

DÖRIG, Harald, Richter am BVerwG Prof. Dr.; Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, D 04107 Leipzig, Deutschland; Tel. 0341/2007/0; Fax 0341/2007/1000; doerig@bverwg.bund.de; http://www.uni-jena.de/Prof__Dr__Harald_D%C3%B6rig.html; geb. 08. 01. 1953; WG.: 1971 Abitur, 1972 Studium Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft Univ. Frankfurt am Main, 1979 erste jur. Staatsprüfung, 1979n Promotion Univ. Frankfurt am Main, 1983 zweite jur. Staatsprüfung, Rechtsanwalt, November 1983 Richter am LG, 1988 Referent Justizministerium Hessens, 1990 Richter am OLG Frankfurt am Main, 1990 Leiter der Personalabteilung Wissenschaftsministerium  Thüringens, 10. 01. 2000 Richter am BVerwG; F.: Hochschulrecht, Dienstrecht, Ausländerrecht, Asylrecht, Staatsangehörigkeitsrecht, Rechtsvergleichung; Verö.: Gewissensfreiheit und Diskriminierungsverbot als Grenzen einer Neugestaltung des Zivildienstes nach Art. 12a Abs. 2 GG 1981 (Dissertation), Thüringer Personalvertretungsgesetz und Wahlordnung 1993; Son.: April 2000 Hon.-Prof. Univ. Jena

HARTMER, Michael, RA Dr.; geb. um 1955; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1984 Promotion Univ. Hagen, Rechtsanwalt, Geschäftsführer des deutschen Hochschulverbandes; Verö.: Disziplinarrecht der freien Berufe 1984 (Dissertation), Hartmer Michael/Detmer Hubert Hochschulrecht 2004

JURANEK, Markus, Univ.-Doz. Oberrat Dr.; Universität Innsbruck, Innrain 80/82, A 6020 Innsbruck, Österreich; Tel. 0512/52033305; Fax 0512/583238; m.juranek@lsr-t.gv.at; http://www.uibk.ac.at/oeffentl-recht; geb. Innsbruck 20. 05. 1959; WG.: 1981 Promotion, 1986 stellv. Direktor Landesschulrat, 1999 Habilitation Univ. Innsbruck; F.: öffentliches Recht, Schulrecht, Kinderrecht, Jugendrecht; Verö.: Schulverfassung und Schulverwaltung in Österreich und Europa 1999 (Habilitationsschrift); Son.: Kürschner 2005

DETMER, Hubert, Dr.; geb. um 1960; WG.: Studium Rechtswissenschaft, 1989 Promotion Univ. Bonn; Verö.: Der Begriff der Tat im strafprozessualen Sinn 1989 (Dissertation), Hartmer Michael/Detmer Hubert Hochschulrecht 2004

FEHLING, Michael, Prof. Dr. LL. M.; Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, D 20355 Hamburg, Deutschland; Tel. 040/30706/230; Fax 040/30726/235; michael.fehling@law-school.de; http://www.law-school.de; Hirtenkamp 9, D 22359 Hamburg, Deutschland; Tel. 040/60951465; michael_fehling@hotmail.com; geb. Bremen 16. 06. 1963; WG.: Studium Rechtswissenschaft Univ. Freiburg im Breisgau, 1988 erste jur. Staatsprüfung, 1991 zweite jur. Staatsprüfung, 1993 Promotion Univ. Freiburg im Breisgau, 1996 LL. M. Univ. of California/Berkeley 2000 Habilitation Univ. Freiburg im Breisgau, Priv.-Doz. Univ. Freiburg im Breisgau, September 2001 Prof. Bucerius Law School Hamburg; F.: Wirtschaftsverwaltungsrecht, Umweltrecht, Hochschulrecht, Medienrecht, Rechtsvergleichung, ökonomische Analyse im öffentlichen Recht; Verö.: Die Konkurrentenklage bei der Zulassung privater Rundfunkveranstalter 1994 (Dissertation), Verwaltung zwischen Unparteilichkeit und Gestaltungsaufgabe 2001 (Habilitationsschrift), Elektrogesetz hg. v. Bullinger Martin/Fehling Michael 2005, Verwaltungsrecht hg. v. Fehling Michael/Kastner Bertold/Wahrendorf Volker 2006; Son.: Kürschner 2005

HAUG, Volker, Prof. Dr.; geb. um 1965; WG.: 1994 Promotion Univ. Tübingen, Professor Stuttgart; Verö.: Bindungsprobleme und Rechtsnatur parlamentarischer Geschäftsordnungen 1994 (Dissertation), Staats- und Verwaltungsrecht - Fallbearbeitung Übersichten Schemata 1996, 2. A. 1998, 3. A. 2001, 4. A. 2002, 5. A. 2004, Das Hochschulrecht in Baden-Württemberg hg. v. Haug Volker/Gerber Jürgen 2001, Ein Jahrzehnt im Blick red. v. Haug Volker 2002, Grundwissen Internetrecht 2004; Son.: Kürschner 2005

KOLONOVITS, Dieter, ao. Univ.-Prof. Dr. M.C.J.; Universität Wien, Schottenbastei 10-16, A 1010 Wien, Österreich; dieter.kolonovits@univie.ac.at; geb. 1969; WG.: Studiium Re3chtswissenschaft Univ. Wien, 1992 Sponsion, 1994 M.C.J. New York University, 1995 Promotion Univ. Wien, 1994 Univ.-Ass. Univ. Wien, 1999 Habilitation Univ. Wien (Verfassungs- und Verwaltungsrecht), 2000 ao. Univ.-Prof. Univ. Wien; F.: Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht; Verö.: Minderheitenschulrecht im Burgenland 1996 (Dissertation), Sprachenrecht in Österreich 1999 (Habilitationsschrift), Rechtsfragen der "Rückstellung" ausgewählter öffentlich-rechtlicher Ansprüche nach 1945 2004